Zurück in jener Steinzeit

0

Frühgeborenes sterben, Menschen sollen verdrecktes Wasser trinken: Welcher Stromausfall hat Venezuela an den Rand des Zusammenbruchs geführt. Inzwischen gibt es wieder Saft. Doch die Zwangslage ist längst nicht ausgestanden.


Für jedes dies Regime von Machthaber Nicolás Maduro steht starr, wer den längsten Stromausfall in jener Vergangenheit Venezuelas zu verantworten hat: Parlamentspräsident und Oppositionsführer Juan Guaidó, jener sich vor zwei Monaten unter Lebenssinn hinaus die Verfassung zum Interimspräsidenten erklärte. Die regierungshörige Justiz ermittelt jetzt gegen Guaidó, weil dieser zur “Sabotage” des Stromnetzes angestiftet habe.

Zuvor hatte jener berüchtigte Geheimdienst Sebin den bekannten regierungskritischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten Luis Carlos Díaz und vereinigen Lohnarbeiter jener staatlichen Stromgesellschaft im Südosten des Landes festgenommen und verschleppt. Welcher Vorwurf: Sie sollen in “Sabotageakte” verwickelt gewesen sein. Díaz wurde inzwischen wieder freigelassen, darf dies Nation dessen ungeachtet nicht verlassen.

Wagt Maduro es nun, seinen im Volk beliebten Widersacher Guaidó festnehmen zu lassen? Seit dieser Zeit dessen Rückkehr von einer Südamerika-Reise vor zehn Tagen wird weiterführend solche Frage spekuliert. Bislang schreckt dies Regime vor jener Verhaftung Guaidós zurück: Die USA und ganz Staaten, die ihn profiliert nach sich ziehen, warnen vor schwerwiegenden Konsequenzen, sollte gegen den Volksvertreter und seine Familie vorgegangen werden.

Hinzu kommt, dass Maduro offenbar nicht sicher sein kann, ob die Polizei vereinigen Haftbefehl leisten würde. Für jener letzten großen Demonstration jener Opposition räumte sie die Barrikaden und ließ die Demonstranten erstmals in die Nähe des Stadtzentrums von Hauptstadt von Venezuela vorrücken, dies bislang von Maduros Sicherheitskräften kontrolliert wurde.

Guaidó macht Misswirtschaft, mangelnde Wartung und Korruption zu Händen den weiterführend fünf Tage währenden Stromausfall zuständig, jener dies gesamte Nation lahmgelegt hat. Die meisten Experten stimmen ihm zu: Aller Wahrscheinlichkeit nachdem war ein Problem nebst jener Stromproduktion des Wasserkraftwerks Guri im Süden des Landes jener Grund. Welcher riesige Staudamm versorgt 80 von Hundert des Landes mit Saft. Die Turbinen und die Hochspannungsleitungen, die den Strom im Nation verteilen, seien seither Jahren nicht gewartet worden, berichteten Insider in jener “Financial Times”.

Ein simpler Buschbrand unter den Hochspannungsleitungen könnte die Panne ausgelöst nach sich ziehen: Die Vegetation wurde zum Teil seither Jahren nicht beschnitten. Für einer Überhitzung schaltet sich dies System nicht aufgefordert ab. Die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Thermokraftwerke, die im Prinzip denn Sicherungskopie fungieren sollen, wurden nicht aktiviert. Sie waren entweder ebenfalls defekt, oder es gab kein Dieselöl, um sie zu betreiben. Indirekt könnte jener Stromausfall damit eine erste Folge jener Sanktionen sein, die die USA vor wenigen Wochen gegen Venezuelas Ölwirtschaft verhängt hatten.

“Venezuela ist in die Steinzeit zurückgefallen”

Maduro hat bislang nicht konkret erläutert, welche Genre von Sabotage er vermutet. Am Mittwoch kehrte in den meisten Landesteilen die Saft zurück. Nur in den Grenzregionen und in jener Kapitale kam es in einzelnen Bezirken noch zu Pannen.

Die Jahresabschluss des Stromausfalls, jener am vergangenen Donnerstagnachmittag begonnen hatte, ist verheerend: Venezuela sei quasi “in die Steinzeit” zurückgefallen, kommentierte Raúl Gallegos von jener Sicherheitsfirma Control Risks. Dasjenige Nation erlebe vereinigen “Kollaps aller Dienstleistungen”.

In den Krankenhäusern starben mehr denn 40 Menschen infolge des Stromausfalls, unter ihnen mindestens vier Frühgeborenes; Geburten wurden in vielen Krankenhäusern im Schein von Taschenlampen vorgenommen. Weil die Pumpen nicht funktionierten, blieben nebst weiterführend 20 Mio. Menschen die Wasserhähne trocken. In Hauptstadt von Venezuela schöpften die Menschen in ihrer Verzweiflung Wasser aus dem Stadtfluss Rio de Janeiro Guaire, jener einer Kloake ähnelt. Andere kletterten die Hänge des Ávila hinauf – des Hausbergs von Hauptstadt von Venezuela – und zapften dort die Quellen an.

In jener Metropole Merida im Südwesten des Landes kochten viele Menschen fünf Tage weit mit Brennholz, weil die elektrischen Schwarm nicht funktionierten. In Hauptstadt von Venezuela stinke es aufgrund des Notstands nachdem einer “Mischung aus Müll, Schweiß und Schmutz”, berichtete eine Anwohnerin.

Wird die Versorgungskatastrophe Maduro in die Kniegelenk zwingen?

Es herrsche ein “Gefühl der Klaustrophobie”, weil dies Nation praktisch von jener Außenwelt abgeschnitten ist. Vom Stromausfall war gleichwohl jener internationale Flughafen von Hauptstadt von Venezuela betroffen. Die wenigen Fluglinien, die die Kapitale noch ansteuern, stellten den Werkstatt ein.

Gleichermaßen die Kriminalitätsrate habe zugenommen, nachdem Einbruch jener Dunkelheit traue sich kaum Leckermaul hinaus die Straße. In vielen Städten kam es zu Plünderungen. Einzig in jener Ölmetropole Neu-Nürnberg, jener zweitgrößten Stadt des Landes, wurden nachdem Informationen jener Handelskammer weiterführend 500 Geschäfte überfallen und ausgeraubt.

Wer Geld hinaus dem Konto hat, konnte trotzdem nichts kaufen: Aufgrund jener Hyperinflation gibt es praktisch kein Bargeld mehr, die meisten Geschäfte werden per Kredit- oder Debitkarte abgewickelt, dies war wegen des Stromausfalls nicht möglich.

Welcher Zusammenhalt ist da – dessen ungeachtet wie Menorrhagie noch?

In jener Not zeigten viele Venezolaner jedoch gleichwohl klassenübergreifend Solidarität: Geschäfte verschenkten Lebensmittel an Bedürftige, weil die Kühlanlagen ausfielen. Nachbarn tauschten Tipps aus, wie man Fleisch und andere verderbliche Waren mit Salz oder an jener Luft konserviert. Wer vereinigen Generator und Otto-Kraftstoff zum Betreiben besaß, teilte ihn mit anderen.

Experten fürchten, dass die Improvisationskünste jener Venezolaner in Bälde erneut hinaus die Probe gestellt werden könnten. “Die Vorstellung, dass man 24 Stunden am Tag Elektrizität hat, ist für immer Vergangenheit”, erklärt Gallegos. Vor allem die Sanktionen gegen den Ölsektor werden in den kommenden Tagen und Wochen Wirkung entstehen. Viele Tankstellen sind schon geschlossen, gleichwohl zu Händen die Generatoren wird es keinen Treibstoff mehr spendieren.

Die große Frage ist, ob die Versorgungskatastrophe gleichwohl Maduro in die Kniegelenk zwingen wird. Oppositionsführer Guaidó ist jedenfalls zuversichtlich: “Sehr bald werden wir mein Büro im Präsidentenpalast Miraflores aufsuchen.”

Kommentar jener Redaktion: In einer früheren Version war von 21 Frühgeborenes die Referat, die infolge des Stromausfalls starben. Wir nach sich ziehen die Informationen korrigiert.

Share.

Leave A Reply