Uber verlässt sich gen Google Maps, ist Waymo-Risiko ausgesetzt, da Alphabet via 5% jener ausstehenden Aktien hält.

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Alphabets Beziehung zu Uber ist weitreichend und zunehmend umstritten. Die Fahrgemeinschaften haben heute ihren S1 im Vorfeld eines Börsengangs eingereicht. Eine Reihe von Details über die Beziehung wurden enthüllt, darunter Ubers Verwendung von Google Maps und die Waymo-Bedrohung.

Der Standardabschnitt des S1, der verschiedene Risiken für das Unternehmen identifiziert, umfasst Google Maps, wobei Uber den Kartendienst “entscheidend für die Funktionalität unserer Plattform” betrachtet.

Wir glauben nicht, dass es eine alternative Mapping-Lösung gibt, die die globale Funktionalität bietet, die wir benötigen, um unsere Plattform in allen Märkten, in denen wir tätig sind, anzubieten.

Uber schloss im Oktober 2015 erstmals einen “Work Master Agreement” mit Google und hat über einen Zeitraum von drei Jahren 58 Millionen Dollar ausgegeben.

Vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2018 haben wir Google gemäß dieser Vereinbarung insgesamt rund 58 Millionen US-Dollar gezahlt. Diese Vereinbarung bleibt bestehen.

Auf der anderen Seite zahlte Google Uber 3,1 Millionen Dollar, um Android/Google Pay in der Mitfahr-App zu bewerben. Diese Fördervereinbarung begann im Januar 2017 und ist noch in Kraft.

In der Zwischenzeit ist Alphabet ein Nutznießer von mehr als 5% des ausstehenden Aktienkapitals von Uber. Im Jahr 2013 investierte Google Ventures – jetzt GV – 258 Millionen Dollar in Uber und erhielt dafür einen Vorstandsposten. Zusätzlich, um den Waymo-Prozess im Jahr 2018 zu beenden, verlieh Uber Alphabet .34% des Eigenkapitals bei einem Wert von 72 Milliarden Dollar oder 245 Millionen Dollar.

Im Jahr 2013 hatten die Unternehmen keine gegenteilige Beziehung, wobei Google nur an selbstfahrenden Fahrzeugen arbeitete und Uber sich nur darauf konzentrierte, ein Mitfahrdienst zu sein. Die Beziehungen begannen im Jahr 2015 auszuflippen, als sich herausstellte, dass Google einen konkurrierenden Dienst starten könnte. Dieser verschärfte Wettbewerb führte dazu, dass Alphabet SVP David Drummond 2016 das Uber-Board verließ.

Uber identifiziert Waymo als Bedrohung an zwei verwandten Fronten. Der erste ist der Vorsprung des Unternehmens Alphabet bei der Technologie des Selbstfahrens, der zweite ist der daraus resultierende Service des Selbstfahrens. CEO Dara Khosrowshahi ist jedoch offen dafür, die autonomen Fahrzeuge von Waymo in den Mitfahrdienst zu bringen.

Wir konkurrieren auch mit OEMs und anderen Technologieunternehmen bei der Entwicklung autonomer Fahrzeugtechnologien und dem Einsatz autonomer Fahrzeuge, einschließlich Waymo, Cruise Automation, Tesla, Apple, Zoox, Aptiv, May Mobility, Pronto.ai, Aurora und Nuro, deren Angebote sich als effektiver erweisen können als unsere autonomen Fahrzeugtechnologien. Waymo hat bereits eine kommerzialisierte Flotte von autonomen Fahrzeugen eingeführt, und es ist möglich, dass unsere anderen Wettbewerber autonome Fahrzeugangebote früher als wir einführen könnten.

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