Aiwanger verspricht schnelle Überweisung der Soforthilfen – Top Meldungen

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Die Hilfen für in Not geratene Kleinfirmen und Soloselbstständige sollen laut Hubert Aiwanger schnell fließen. Die Bedürftigkeit werde später überprüft, sagte der bayerische Wirtschaftsminister im BR-Interview.

Die Corona-Pandemie zwingt die Regierungen im Bund und in Bayern zu außergewöhnlichen Hilfszusagen in unbegrenzter Höhe, um Firmen und kleine Selbstständige vor dem finanziellen Ruin zu bewahren.

Die Hilfen für in Not geratene Kleinfirmen und Soloselbstständige sollen schnell fließen, hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im BR-Interview (Bayern 2, radioWelt am Morgen, Moderator Matthias Dänzer-Vanotti) betont.

Laut Aiwanger werde es zunächst keine Prüfung geben, ob die Corona-Krise wirklich Ursache der Finanznot ist.

“Soforthilfe heißt: schnell Geld raus”, betonte Aiwanger. “Aber wenn wir dann wieder Luft zum Atmen haben in einigen Monaten, werden wir natürlich genauer drüberschauen, ob nicht Glücksritter darunter waren, die uns jetzt hinters Licht führen. Die müssen dann eben zurückzahlen.”

Man sei “nicht kleinkariert und haarspalterisch” unterwegs. Man wolle den Leuten schnell helfen, sagte der Wirtschaftsminister.

Beantragt haben die Hilfen bislang über 150.000 Freiberufler, Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen, so das Wirtschaftsministerium am Mittag. Demnach liege ein Finanzierungsbedarf von 1,1 Milliarden Euro vor, bei einer durchschnittlichen Antragssumme von 7.500 Euro. Bislang ausgezahlt wurden demnach gut 56 Millionen Euro.

Schnell helfen, später prüfen

Über 150.000 Anträge bislang

Aiwanger verspricht schnelle Überweisung der Soforthilfen

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