Bayerische Arbeitsagenturen sehen sich für Corona-Krise gerüstet – Top Meldungen

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Trotz des befürchteten Anstiegs der Arbeitslosigkeit und der Zunahme der Anträge auf Kurzarbeitergeld: Die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit (BA) sieht sich für die Auswirkungen der Corona-Krise gerüstet.

Die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit (BA) sieht sich derzeit für die Auswirkungen der Corona-Krise gut gewappnet. “Die BA hat Rücklagen von 26 Milliarden Euro gebildet – niemand muss befürchten, dass Gelder nicht ausgezahlt werden können – ohne Wenn und Aber”, sagte eine Sprecherin der BA-Regionalredaktion dem BR.

Am vergangenen Freitag (20. März) hatte die BA für Bayern einen Anstieg der Anzeigen auf Kurzarbeitergeld auf 14.600 vermeldet. Neuere Zahlen gebe es derzeit noch nicht, die Abfragen bei den Arbeitsagenturen laufen aber, berichtet die Sprecherin weiter. Es sei klar, dass die Zahl weiter steigen werde. Bisher kamen die Anzeigen von Kurzarbeit überwiegend aus den Bereichen Transport und Logistik, aus dem Messebau, sowie aus dem Tourismus und dem Hotel- und Gaststättengewerbe. Mittlerweile kündigen aber auch immer mehr Betriebe aus der Industrie Kurzarbeit an.

Am kommenden Dienstag (31.03.20) wird die BA die aktuellen Arbeitslosenzahlen veröffentlichen. Es wird ein deutlicher Anstieg erwartet. So geht das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) davon aus, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland im Jahresverlauf die Drei-Millionenmarke überschreiten könnte. Im Februar waren bundesweit knapp 2,4 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. In Bayern lag die Zahl bei rund 244.000.

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Bayerische Arbeitsagenturen sehen sich für Corona-Krise gerüstet

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