Bilanz Rhön-Klinikum: Weniger Gewinn, mehr Patienten – Top Meldungen

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Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hält trotz der aktuell in Deutschland zunehmenden Corona-Fallzahlen an seinen Zielen für das Gesamtjahr fest – vorerst. Das teilt das Unternehmen mit.

Bei der Rhön-Klinikum AG mit Sitz in Bad Neustadt ist der Konzerngewinn mit 44,5 Millionen Euro im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um rund 13 Prozent gesunken. Grund für den Gewinnrückgang waren unter anderem “regulatorische Eingriffe, ein wettbewerbsintensives Umfeld und schwierige Bedingungen bei der Gewinnung von Fachkräften,” heißt es vom Unternehmen heute.

Zeitgleich ist die Zahl der Patienten im vergangenen Geschäftsjahr erneut angestiegen. Und zwar auf 860.528. Damit erlebt die Rhön-Klinikum AG eine Steigerung in den vergangenen fünf Jahren. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 18.000 Mitarbeiter.

Für 2020 erwartet die Rhön-Klinikum AG einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro. 2019 wurde mit 1,3 Milliarden Euro ein Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Beim Gewinn ohne Berücksichtigung von Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwartet es eine Spanne zwischen 72,5 Millionen und 82,5 Millionen Euro.

Die Corona-Krise verdeutliche zugleich das Potenzial der Telemedizin, betonte Holzinger. Die Rhön-Klinikum AG war im vergangenen Jahr beim Schweizer Telemedizinanbieter Medgate eingestiegen und will im zweiten Halbjahr in Deutschland ein eigenes Angebot an den Start bringen.

Die Aktionäre sollen nun eine Dividende von 0,25 Euro je Papier erhalten, im Vorjahr waren es 0,29 Euro. Zum laufenden Übernahmegebot durch den Klinikbetreiber Asklepios und Rhön-Gründer Eugen Münch erklärte der Konzern, sobald die Offerte eingehe, werde diese geprüft.

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Regionalnachrichten aus Mainfranken .css-18ckx31{color:#323232;font-size:0.95rem;font-weight:400;line-height:1.33;} vom 24.03.2020 – 09:30 Uhr

Patientenzahl steigt seit fünf Jahren kontinuierlich

Umsatzerwartung für dieses Jahr

Ausschüttung an die Aktionäre

Bilanz Rhön-Klinikum: Weniger Gewinn, mehr Patienten

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