Börse: Ifo-Index bricht ein – DAX schwankt stark – Top Meldungen

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Nach einem fulminanten Tagesauftakt bis auf über 10.000 Punkte ist der Dax wieder deutlich abgesackt. Die Anleger sind zwischen Hoffnung und Angst hin und hergerissen. Ein Ende der Unsicherheit ist noch länger nicht in Sicht.

Der deutsche Aktienmarkt dreht ins Minus. Sämtliche Gewinne des Morgens sind schon wieder dahin. Der DAX verliert zwischen ein und zweieinhalb Prozent auf rund 9.600 Punkte. Die Schwankungsbreiten sind in diesen Tagen riesig. Das zeigt die Nervosität an den Märkten. Der MDAX dreht zeitweise schon wieder leicht ins Plus.

Solide Erklärungen für die Kursentwicklungen sind rar. Die Politik macht der Wirtschaft üppige Geldversprechen. Zentralbanken stellen noch mehr billiges Geld in Aussicht. All das scheint an den Aktienmärkten größtenteils zu verpuffen.

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Sorgen dürfte unter anderem bereiten, dass die Länder der EU, einem internen EU-Dokument zufolge, nur zehn Prozent des aktuellen Bedarfs an persönlicher Schutzausrüstung gegen das Cornavirus und anderer Medizintechnik wie Beatmungsgeräten mithilfe traditioneller Lieferketten decken.

Außerdem gibt es weitere negative Konjunkturmeldungen. Der Geschäftsklima-Index des Münchner ifo-Insituts bricht ein. Wie Instituts-Präsident Fuest zur aktualisierten Umfrage unter 9.000 Managern sagte, steht die deutsche Wirtschaft unter Schock. Der endgültige ifo-Index für März fiel auf 86,1 Punkte – von 96 Zählern im Februar. Dies sei der stärkste jemals gemessene Rückgang im wiedervereinigten Deutschland und der niedrigste Wert seit Juli 2009. Die Führungskräfte blickten deutlich pessimistischer auf ihre Lage und auf ihre Geschäftsaussichten.

Die Präsidentin der Europäische Zentralbank Christine Lagarde hat gestern angeblich die Euro-Finanzminister darum gebeten, gemeinsame Corona-Bonds ernsthaft zu erwägen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. Demzufolge soll sie vorgeschlagen haben, dass dies Bonds zusätzlich zum Rettungsschirm sein sollten. Die nordeuropäischen Länder hätten sich gegen gemeinsame Anleihen ausgesprochen. Von südeuropäischen Ländern hat es dem Bericht zufolge nicht nur Zustimmung gegeben.

Der Ölpreis fällt. Brent-Öl kostet rund 26 Dollar. Die Feinunze Gold kostet rund 1.607 Dollar. Und am Devisenmarkt ist der Euro 1,0824 Dollar wert.

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Keine echten Erklärungen für die Kursschwankungen

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