Börse: Rund 50 Millionen Arbeitsplätze in den USA gefährdet – Top Meldungen

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In den USA gibt es Befürchtungen, dass in der Corona-Krise bis zu 50 Millionen Jobs wegfallen könnten. Der Dow Jones steigt erstmal. Am deutschen Aktienmarkt ging es heute rauf, auf über 10.000 Punkte, dann aber wieder rasant hinunter.

Die Kurse schwanken stark. In New York steigt der Dow Jones um mehr als rund 3 Prozent. Der Nasdaq-Index fällt hingegen. Die Corona-Krise könnte nach Ansicht eines führenden US-Währungshüters kurzfristig fast 50 Millionen Amerikaner ihren Arbeitsplatz kosten. Der Chef des Fed-Bezirks von St. Louis, James Bullard, bezifferte die Zahl der besonders gefährdeten Jobs auf 46 Millionen.

Am deutschen Aktienmarkt fällt der DAX um 0,1 Prozent auf 9.692 Punkte. Zwar ist immer wieder zu hören, dass der Online-Handel in der Corona-Krise profitiert. Doch Europas größtem Online-Modehändler Zalando machen die Folgen des Virus zu schaffen – insbesondere die Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben nach Unternehmensangaben eine geringere Nachfrage zur Folge. Zuvor habe es kaum Auswirkungen auf das Geschäft gegeben. Zalando-Aktien steigen um rund 3,5 Prozent.

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Den Mitarbeitern in der ThyssenKrupp-Stahlsparte stehen wohl mehrere Monate Kurzarbeit bevor. Darauf müsse man sich vorbereiten, erklärte das Management in einer Telefonkonferenz. Thyssen-Aktien steigen um gut 3 Prozent.

China nutzt die einbrechende Nachfrage aus Europa und deckt sich mit einer Rekordmenge an Öl aus Russland ein. Händlern zufolge wurden 1,6 Millionen Tonnen russisches Öl für die Verladung auf See in den nächsten vier Wochen gekauft. Neben der fehlenden Nachfrage aus den europäischen Ländern infolge der Coronavirus-Epidemie nutzten die Chinesen auch die Tiefstpreise für die Ölsorte, sagten Händler.

Für russische Ölunternehmen kommt das Interesse aus China wie gerufen. Wegen der absehbaren Rezession in den westlichen Industrieländern setzt ihnen auch noch der Preiskampf mit dem Rivalen Saudi-Arabien zu. Das Land flutet im Kampf um Marktanteile gerade den Handel mit dem Rohstoff. Die Lieferungen könnten auch darauf hindeuten, dass China den Einbruch der Ölpreise nutzt, um seine strategischen Reserven aufzufüllen. Das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent zur Auslieferung im Mai kostet rund 27 Dollar. Das sind rund 40 Dollar weniger als vor einem Jahr.

Und der Euro ist rund 1,08 Dollar wert.

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Börse: Rund 50 Millionen Arbeitsplätze in den USA gefährdet

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