BÖRSEN-TICKER-Dax und EuroStoxx50 sinken auf einen Tiefststand von sechs Monaten.

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Frankfurt, 02. Mrz – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

13.25 Uhr – Zweifel an einer raschen Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie beenden den Erholungsversuch der europäischen Börsen. Dax und EuroStoxx50 verlieren jeweils gut zwei Prozent und notieren mit 11.624,63 und 3257,99 Punkten so niedrig wie zuletzt vor etwa einem halben Jahr. “Es gibt kein Konjunkturprogramm, das groß genug wäre, um das auszugleichen, was uns mit Coronavirus noch blüht”, sagt Volkswirt Rob Carnell von der ING Bank.

12.20 Uhr – Spekulationen auf konzertierte Zinssenkungen der großen Notenbanken dämpfen die Furcht der Anleger vor Zahlungsausfällen der besonders stark von der Virus-Epidemie betroffenen Länder China und Italien. Die Absicherung eines zehn Millionen Dollar schweren Pakets chinesischer Anleihen gegen Zahlungsausfall per Credit Default Swaps (CDS) verbilligt sich um 3000 auf 47.000 Dollar, teilt der Datenanbieter Markit mit. Italienische Policen verbilligen sich um 6000 auf 145.000 Dollar.

11.01 Uhr – Der Dax kann seine Eröffnungsgewinne nicht halten. Er dreht am Vormittag leicht ins Minus auf 11.878 Punkte, nachdem er zuvor noch bis auf 12.121 Stellen geklettert war. Auch die US-Futures geben einen größeren Teil ihrer Zuwächse ab. Den angekündigten und erwarteten Konjunkturhilfen zum Trotz sei eine Trendwende noch nicht in Sicht, warnt Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader. “Die Anspannung der Investoren bleibt.”

10.39 Uhr – Die Folgen der Coronavirus-Epidemie machen den Fluggesellschaften erneut zu schaffen. Die Aktien der Lufthansa brechen ihren Erholungsversuch ab und fallen um 4,6 Prozent auf von 11,16 Euro, den tiefsten Stand seit mehr als drei Jahren. Gleiches gilt für die Titel von Air France, die 4,1 Prozent auf 6,62 Euro verlieren.

08.21 Uhr – Die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland beflügelt Drägerwerk erneut. Die Aktien der Medizintechnik-Firma, die unter anderem Schutzbekleidung anbietet, steigen im Frankfurter Frühhandel um fast 13 Prozent auf ein Eineinhalb-Jahres-Hoch von 65,75 Euro.

07.30 Uhr – In Erwartung einer baldigen Zinssenkung der US-Notenbank Fed kaufen Anleger Gold. Das häufig als Inflationsschutz dienende Edelmetall verteuert sich um 1,2 Prozent auf 1603,10 Dollar je Feinunze.

07.23 Uhr – In der Hoffnung auf eine rasche Zinssenkung der US-Notenbank Fed und eine Verschärfung der Förderbremse durch die Opec-Staaten und ihre Verbündeten decken sich Anleger am Montag mit Rohöl ein. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuert sich um 3,9 Prozent auf 51,63 Dollar je Barrel, nachdem ihr Preis wegen enttäuschender chinesischen Konjunkturdaten zunächst auf ein Zweieinhalb-Jahres-Tief von 48,40 Dollar gefallen war. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 – 7565 1236 oder 030 – 2888 5168.)

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