China stellt 14 Milliarden Euro für den Ausbruch des Coronavirus bereit

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Peking – China hat im Kampf gegen die Folgen der Coronavirus-Epidemie bislang mehr als 110 Milliarden Yuan (14,3 Milliarden Euro) bereitgestellt.

Davon seien gut 39 Milliarden Yuan noch nicht ausgegeben worden, sagte Vize-Finanzminister Xu Hongcai am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Peking. Damit solle den lokalen Regierungen geholfen werden. Auch werde das Ministerium den Finanzierungsbedarf der am schwersten betroffenen Provinz Hubei sicherstellen, sagte Xu.

Er warnte, dass der Ausbruch die Einnahmen der Regierung vorübergehend beeinträchtigen könnte. Der Druck auf die Finanzlage der Regierung werde aber nachlassen, sobald sich die Wirtschaft wieder erhole. Peking wolle den vom Virus-Ausbruch besonders betroffenen Branchen gezielt unter die Arme greifen. Peking prüft bereits gestaffelte Steuersenkungen, um insbesondere den in Schwierigkeiten geratenen kleinen und mittleren Unternehmen zu helfen.

Auch einige Kommunen haben mit Finanzierungsschwierigkeiten zu kämpfen, sagte Liu Jinrun vom Finanzministerium. Seien die Steuereinnahmen in der Provinz Hubei im Januar noch relativ stabil geblieben, habe sich die Situation im Februar merklich verschlechtert. Das Ministerium habe die Transferzahlungen an die vom Virusausbruch besonders schwer betroffenen Regionen erhöht.

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