China will unter Druck von Virus-Krise Außenhandel und Banken stärken

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Peking – Unter dem Druck der Virus-Krise will China den heimischen Banken und dem Außenhandel unter die Arme greifen.

Für die Geldinstitute würden gezielt Mindestreserveanforderungen gesenkt, teilte die chinesische Regierung am Mittwoch auf ihrer Internetseite mit. Das durch die lockereren Bestimmungen frei werdende Geld sollten die Banken vor allem zur Finanzierung kleinerer Unternehmen und des Außenhandels einsetzen. Dieser soll demnach auch gestärkt werden, indem die Zahl internationaler Frachtflüge erhöht werde. Damit würden auch die weltweiten Lieferketten unterstützt, hieß es nach einer Kabinettssitzung unter der Leitung von Ministerpräsident Li Keqiang. Zudem sei geplant, Beschränkungen für Investitionen internationaler Anleger zu lockern.

Die Coronavirus-Epidemie hat Ende vergangenen Jahres ihren Anfang in China genommen und lähmt seit Wochen auch die Wirtschaft des Landes. Experten rechnen mit deutlichen negativen Auswirkungen auf die Konjunktur. In Chinas Brennpunkt der Krankheitswelle, der Stadt Wuhan, gab es inzwischen aber erste Anzeichen für eine Normalisierung. Zentrale Branchen werden ihre Arbeit wieder aufnehmen, teilte die zuständige Regierung der Provinz Hubei mit.

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