Coronakrise: Bahn wehrt sich gegen Kritik am Zugangebot – Top Meldungen

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Es häufen sich Beschwerden von Bahnkunden, dass ausgerechnet in der Coronakrise Züge gestrichen werden und Waggons fehlen. Fahrgäste müssten teilweise zu dicht beieinander stehen und die Mobilität werde behindert. Die Bahn weist diese Kritik zurück.

Die Bahn appelliert an die Selbstverantwortung der Fahrgäste, nicht unbedingt dann zu fahren, wenn es die meisten anderen tun. Sie räumt Fahrplanausdünnungen und kürzere Züge ein. Im Nahverkehr ist das schon länger der Fall. Von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, die den Regionalverkehr organisiert und verantwortet, heißt es, dass sie in enger Abstimmung mit den verschiedenen privaten Eisenbahnunternehmen in Bayern steht – von A wie Alex über Bayerische Oberlandbahn, Meridian und Regiobahn bis zum Zwieseler Stern. Mehrere Bahnbetreiber haben ihr Angebot schon reduziert oder werden das tun. Sie alle eint, dass sie einen verlässlichen Basisfahrplan bieten wollen.

Bei der S-Bahn München läuft es bald auf einen Verkehr wie an Samstagen hinaus. Der Grund liegt darin, dass Schüler und viele Pendler fehlen. Fahrgastrückgänge bei den Bahnen von bis zu 70 oder 80 Prozent werden genannt. Außerdem hält die Bahn Personal in der Reserve, das bei Infektionen von Mitarbeitern in Werkstätten und Stellwerken eingreifen kann.

Einzelne Mitarbeiter sind in Quarantäne. Jedenfalls wollen die DB und die Privatbahnen bei dem Versprechen bleiben, den Verkehr zwar reduziert wohl mit etwas weniger Waggons, also kürzeren Zügen und einzelnen Verbindungen, die gestrichen werden, aber fahrplanmäßig aufrecht zu erhalten. Anders als mit der Lufthansa oder Flix-Bussen kommen Reisende mit der Bahn noch durch Deutschland, wenn sie sich dabei an die Hygienevorgaben halten, auch an Abstandsregeln; dann sei die Fahrt in Zügen nicht sehr gefährlich.

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Nur noch Verkehr wie am Wochenende

Reduzierter Verkehr, aber nach Fahrplan

Coronakrise: Bahn wehrt sich gegen Kritik am Zugangebot

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