Daimler will den Rückgang der Autoverkäufe in China im Laufe des Jahres aufholen

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Frankfurt – Die Absatzschwäche in China wegen des Coronavirus lässt sich nach Einschätzung von Daimler-Chef Ola Källenius im Lauf des Jahres ausgleichen.

Im Januar sei Mercedes-Benz in China noch robust ins Jahr gestartet. “Im Februar war der Markt unten”, sagte Källenius am Dienstag in einer Telefonkonferenz. Daimler wolle Maßnahmen ergreifen, um den Absatz im Rest des Jahres anzukurbeln. Über die Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die Verkaufszahlen sei eine Aussage derzeit noch nicht möglich. Lücken in der Lieferkette der Produktion hätten bisher geschlossen werden können, notfalls mit Flugtransporten. Deshalb habe es bisher auch keine Auswirkungen auf die Pkw-Produktion außerhalb Chinas gegeben. Vor Ort läuft die Fertigung wieder seit dem 10. Februar.

Källenius schloss aus, dass die Autoindustrie wegen der Belastung durch die Corona-Krise versuchen würde, die strengeren CO2-Vorgaben für die Branche in Europa aufzuweichen. “Wir sehen keinen Zusammenhang zwischen Coronavirus und CO2-Zielerreichung. Diese zwei Dinge möchte ich nicht miteinander verbinden.” Mercedes-Benz sei “in Schlagweite”, die Vorgaben für 2020, die einen Wert von etwas mehr als 100 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer im Schnitt der verkauften Flotte vorsehen, zu erreichen.

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