Das sind die wichtigsten WhatsApp-Alternativen – Top Meldungen

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Über fünf Milliarden Mal, so oft wurde WhatsApp bislang heruntergeladen. Dabei haben viele User Bauchschmerzen, weil der Messenger zum Facebook-Konzern gehört. Zwar gibt es Alternativen – doch die haben alle einen großen Haken.

Signal wird beispielsweise von Edward Snwoden empfohlen, wenn es um privatsphärefreundliche Alternativen zu WhatsApp geht. Der Messenger kann alles, was WhatsApp auch kann, allerdings ist er Open Source, das heißt, der Programm-Code ist öffentlich und kann von jeden eingesehen und kontrolliert werden.

Praktisch: Man kann einstellen, dass die Nachrichten, die man schreibt, nur für eine bestimmte Zeit lesbar sind und sich dann automatisch löschen. Dieses Feature gibt es auch beim Telegram-Messenger und auch WhatsApp will es demnächst einführen.

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Nachteile?

Auch Signal benötigt, wie WhatsApp, eine Telefonnummer zur Identifizierung.

Viele Messenger versuchen sich von WhatsApp dadurch zu unterscheiden, dass sie auf Datenschutz und Sicherheit größeren Wert legen. Das gilt für Apps wie Hoccer, Wire oder auch Kontalk, aber auch für Threema. Der Messenger aus der Schweiz setzt auf eine starke Verschlüsselung, zudem muss man nicht seine Telefonnummer angeben, sondern bekommt eine zufällige Nummer, die man den Leuten mitteilen kann, mit denen man chatten möchte.

Nachteile?

Die App kostet, je nach Betriebssystem, zwischen zwei und drei Euro.

In Russland versuchen die Behörden die beliebte Messenger-App Telegram immer wieder zu blockieren. Der Grund: Der Geheimdienst will an die verschlüsselten Nachrichten ran und begründet das mit dem Kampf gegen den Terrorismus. Auch Telegram ist Open Source und es gibt eine aktive Entwickler-Community. Das Prunkstück der App ist die Gruppenchatfunktion, für die es viele nützliche Features gibt, etwa Umfragen oder Terminerinnerungen.

Nachteile?

Die Verschlüsselung, die Telegram einsetzt, gilt unter Experten als umstritten, was die Sicherheit angeht.

Die gute alte SMS hat durchaus ihre Vorteile: Niemand kann sehen, ob man online ist oder eine Nachricht schon gelesen hat, zudem kann eine schlechte Datenverbindung einer SMS nichts anhaben. Vor allem aber kann fast jedes Handy SMS verschicken, man muss sich nicht umständlich auf einen Messenger einigen, um Nachrichten austauschen zu können.

Nachteile?

SMS kann teuer werden, vor allem dann, wenn man Videos verschicken möchte, was auch weit weniger gut funktioniert als bei WhatsApp & Co. Zudem gilt die SMS als leicht angreifbar und somit als eine eher unsichere Art der Kommunikation.

An WhatsApp-Alternativen herrscht kein Mangel, doch genau diese Zersplitterung des Angebots ist gleichzeitig auch ein Problem. Denn damit eine Messenger-App einem nützt, müssen möglichst viele Menschen dieselbe Messenger-App benutzen. Und kein Messenger-Dienst ist so beliebt wie WhatsApp.

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Threema

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Fazit

Das sind die wichtigsten WhatsApp-Alternativen

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