Der US-Handelsgigant Sysco hat die Großaktionäre nicht wegen Metro kontaktiert

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Essen – Der US-Handelsriese Sysco hat die Metro-Großaktionäre Beisheim und Meridian einem Sprecher zufolge bislang nicht wegen einer möglichen Übernahme des Großhändlers kontaktiert.

Sysco sei nicht an die beiden Ankeraktionäre herangetreten, erklärte ein Sprecher des Aktionärspools der beiden Anteilseigner gegenüber Reuters. “Beisheim und Meridian haben von den angeblichen Angeboten auch nur über die Medien erfahren”, fügte er hinzu. “Es gibt auch kein Angebot bisher.” Insider hatten zuvor gesagt, Sysco sei wegen einer möglichen Übernahme an den deutschen Großhandelskonzern herangetreten. Es habe entsprechende Kontakte gegeben, hatten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen gesagt. Sysco versorgt unter anderem Gastronomen mit Lebensmitteln.

Sysco müsste bei einem Übernahme-Versuch die Metro-Großaktionäre überzeugen. Dies sind der tschechische Investor Daniel Kretinsky, der knapp 30 Prozent der Anteile kontrolliert, und eben die beiden Anker-Aktionäre Beisheim und Meridian. Sie verfügen über etwa 23 Prozent der Stammaktien. Ein Kretinsky-Sprecher hatte sich bereits am Dienstag nicht zu Sysco äußern wollen.

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