Deutsche Bank sagt die 150-Jahres-Feier wegen Coronavirus ab

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Frankfurt – Die Deutsche Bank sagt die für den 21. März in Berlin geplante Feier zu ihrem 150-jährigen Bestehen ab.

Diese Entscheidung habe man wegen der weiteren Ausbreitung des Coronavirus getroffen, schrieben Vorstandschef Christian Sewing und Aufsichtsratschef Paul Achleiter den Mitarbeitern. Zudem verschärft Deutschlands größtes Geldhaus seine Notfallmaßnahmen und arbeitet nun auch an ihren Standorten in Großbritannien mit geteilten Teams. Ein Teil der Mitarbeiter arbeite seit Montag an einem Ausweichstandort. Auch werde man einige Mitarbeiter bitten, von zuhause aus zu arbeiten.

In Singapur, China, Hongkong und Italien arbeiten die Deutsche-Bank-Mitarbeiter schon seit längerem aufgeteilt von zu Hause aus und in Büros. Auch in der Schweiz ist das seit einigen Tagen der Fall.

Die Europäische Zentralbank (EZB) testete am Montag den Ernstfall und ließ den Großteil seiner mehr als 3500 Beschäftigten von zu Hause aus arbeiten. Auf diesem Weg wollten die Währungshüter prüfen, ob die Notenbank und die Bankenaufsicht noch voll funktionfähig sind, wenn die EZB-Beschäftigten wegen des Coronavirus nicht mehr an ihren üblichen Arbeitsplatz können. Die EZB hatte bereits wegen der Virusepedimeie bis auf weiteres fast alle Konferenzen in ihren Gebäuden verschoben oder gestrichen und und Reisebeschränkungen für ihre Mitarbeiter erlassen.

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