Deutsche Pharmaverbände sagen Fusion ab

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Frankfurt – Die beiden größten deutschen Pharmaverbände haben ihre geplante Fusion abgeblasen und wollen nun doch eigenständig bleiben.

Die Gespräche über einen Zusammenschluss würden nicht fortgesetzt, teilten der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) und der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) am Donnerstag mit. “Die Vorstellungen der Verbände in Bezug auf eine zukünftige gemeinsame Aufstellung waren nicht in Einklang zu bringen”, hieß es zur Begründung. Über die Fusion, die im Dezember angekündigt worden war, hätte eigentlich im Sommer abgestimmt werden soll. Nach einem Zusammenschluss hätte ein gemeinsamer Verband mehr als 90 Prozent der in Deutschland tätigen Pharmaunternehmen vertreten.

Gegenwärtig haben sich dem BPI rund 270 Unternehmen der Branche angeschlossen, der BAH ist nach eigenen Angaben mit rund 400 Mitgliedsunternehmen der größte Verband der deutschen Arzneimittelindustrie.

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