Deutschland wartet: Diese Corona-Apps gibt es weltweit schon – Top News

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Von dieser Logik ausgehend haben einige Staaten und Firmen Apps entwickelt, die die Ausbreitung von Corona bekämpfen sollen.

In Deutschland arbeitet die Bundesregierung an seinem solchen Programm.

Es wird laut Gesundheitsminister noch einige Wochen dauern, bis eine App einsatzbereit ist.

Als Funktionsweise ist sogenanntes “Tracing” über die Bluetooth-Technologie vorgesehen.

Eine Technologie, die anderswo bereits im Einsatz ist.

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Überlegungen gibt es schon länger, auf die Umsetzung warten wir noch: Eine Anti-Corona-App wird hierzulande noch einige Zeit auf sich warten lassen, so Minister Spahn.

Andere Länder sind da weiter, gehen aber teils auch anders vor.

Ein Überblick.

Es gibt rund 200 Staaten weltweit, viele von ihnen sind in verschiedener Intensität vom Coronavirus betroffen.

Als eine Lösung gilt in digitalen Zeiten das Einführen einer App.

Die Idee: Ein Smartphone hat fast jeder und ist darüber fast immer erreichbar – und Bewegungen sind in gewisser Weise nachvollziehbar.

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Name: CovidSafe

Corona-Apps weltweit (alphabetisch)

Australien

China

Georgien

Ghana

Indien

Island

Israel

Kolumbien

Nordmazedonien

Norwegen

Österreich

Singapur

Südkorea

Tschechien

Weitere Apps

So entsteht ein Logbuch, mit wem der Handybesitzer bis auf wenige Meter in Kontakt gekommen ist, das für 21 Tage gespeichert wird.

Infiziert der Handybesitzer sich mit dem Coronavirus, können die Gesundheitsämter dieses Logbuch beim Infizierten anfragen und bei Freigabe eine Push-Nachricht an alle senden, die im Logbuch auftauchen und auch die App installiert haben.

Sie wissen dann, dass sie in der Nähe eines Infizierten waren und können sich gegebenenfalls testen lassen und wiederum weitere warnen.

Überlegungen gibt es schon länger, auf die Umsetzung warten wir noch: Eine Anti-Corona-App wird hierzulande noch einige Zeit auf sich warten lassen, so Minister Spahn.

Andere Länder sind da weiter, gehen aber teils auch anders vor.

Ein Überblick.

Das macht sich die australische App zunutze.

Die australische App fußt auf der BlueTrace-Technologie aus Singapur.

Der Stadtstaat gilt als weltweiter Vorreiter in Sachen Corona-App.

Wie bei Bluetooth kommt es ja auch bei Corona auf wenige Meter Abstand an.

Das Handy mit der Corona-Tracing-App verbindet sich über Bluetooth jeweils mit den Handys (mit der App) in seiner Nähe.

Diese Kontakte zwischen den Geräten werden anonym auf dem Gerät gespeichert.

Funktionsweise: Die App basiert auf der Bluetooth-Technologie, die viele wohl von Kopfhörern kennen.

Über sie können sich Geräte miteinander verbinden.

Sind sie mehr als ein paar Meter voneinander entfernt, bricht die Verbindung jedoch wieder ab.

Veröffentlicht: Ende April 2020

Sicherheit: Die Nutzung ist freiwillig.

Das Kontakt-Logbuch wird auf dem Handy gespeichert und nur bei einer Infektion, mit Zustimmung des Users, herausgegeben.

Daten werden gelöscht, sobald der User aus der App-Nutzung aussteigt.

Deutschland wartet: Diese Corona-Apps gibt es weltweit schon

Funktionsweise: China hat keine eigene App herausgebracht, sondern neue Funktionalitäten in beliebte Apps wie AliPay oder WeChat (vergleichbar mit Paypal und WhatsApp in Deutschland) eingebaut.

Auch sonst unterscheidet sich Chinas Lösung stark von den Vorgehen wie der Bluetooth-Lösung in Australien.

Offenbar werden dort Identität und Standorte der Nutzer erfasst und direkt den Behörden übermittelt.

User sollen in der App direkt sehen können, ob sie mit infizierten in Kontakt waren.

Außerdem werden in den Apps offenbar Passierscheine erteilt.

Nur wer eine grüne Flagge in der App hat, darf überall passieren.

Die Farbe der In-App-Flagge basiert auf Gesundheitszustand und Reiseaktivitäten, die in der App neben anderen sensiblen Daten direkt abgefragt werden – etwa über das Scannen von QR-Codes an bestimmten Orten.

Veröffentlicht: Anfang März 2020

Sicherheit: Über die Applikationen in China ist wenig Konkretes bekannt.

Viele Erkenntnisse stammen aus Recherchen, etwa der „New York Times“.

Insgesamt erscheint jedoch eine starke Überwachung der Bürger und ihrer Bewegungen damit möglich.

In China ging die Überwachung der Bevölkerung allerdings auch vor Corona weit über das hinaus, was in freien Gesellschaften als hinnehmbar gilt.

Funktionsweise: siehe Australien; allerdings werden laut den Entwicklern neben Bluetooth auch GPS-Daten genutzt.

Konkret werden Kontakte innerhalb von zwei Metern aufzeichnet, die über 15 Minuten andauerten.

Bei einer Infektion werden die erfassten Kontakte der letzten fünf Tage informiert.

Name: Stop Covid

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