EU-Handelskommissar hält “Mini-Deal” mit den USA für möglich

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Dublin – EU-Handelskommissar Phil Hogan macht allmähliche Fortschritte in den Verhandlungen mit den USA aus.

“Wir nähern uns mit langsamen und kleinen Schritte in Richtung eines Mini-Deals”, sagte Hogan am Freitag in Dublin. Es gebe ein wenig Momentum. “Hoffentlich können wir mindestens eine Art Mini-Deal oder einige Übereinstimmungen in den nächsten Wochen hinbekommen.” Allerdings müssten noch schwierige Themen aus dem Weg geräumt werden. Am strittigsten sind in den Gesprächen über einen engeren Handelsaustausch traditionell Fragen zu Lebensmitteln und grundsätzlich Agrar-Erzeugnissen. Hogan sagte, die EU werde sich hier auf keine Aufweichungen ihrer Standards einlassen.

US-Präsident Donald Trump will die rund eine Billion Dollar schweren Handelsbeziehungen mit der EU neu ausrichten. Er hat wiederholt deutsche Exportüberschüsse kritisiert und damit gedroht, Strafzölle etwa auf europäische Autos zu erheben, die in die USA eingeführt werden. Dies würde vor allem Deutschland treffen.

Hogan reist Mitte März nach Washington. Dabei dürfte es insbesondere darum gehen, weitere US-Sonderzölle zu verhindern. Bislang ist dort unter anderem eine Rede zur Reform der Welthandelsorganisation WTO geplant. Ein Treffen mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer ist dagegen noch nicht vereinbart.

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