EXCHANGE TICKER-Rendite für US-Staatsanleihen sinkt

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Frankfurt, 28. Feb – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

16.04 Uhr – Die Rendite der US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von drei Monaten stürzt ab. Sie sinkt auf 1,300 Prozent von 1,454 Prozent am Donnerstag und liegt auf dem niedrigsten Stand seit Januar 2018. Auch bei den zehnjährigen Papieren bröckelt die Rendite weiter ab und liegt mit 1,155 Prozent so niedrig wie nie.

13.23 Uhr – Die rasche Virus-Ausbreitung zehrt an den Nerven der Aktienanleger. Dies treibt den Volatilitätsindex VDax, der die Nervosität der Investoren misst, auf ein Viereinhalb-Jahres-Hoch von 43,19 Punkten. Damit hat sich der Kurs binnen weniger Tage verdreifacht – so stark wie nie. Sein europäisches Pendant, der VStoxx, notiert mit 49,69 Punkten wie zuletzt vor achteinhalb Jahren. Hier summiert sich das Plus der vergangenen sieben Handelstage auf fast 300 Prozent. Das ist ebenfalls ein Rekord.

12.42 Uhr – Auch an der nigerianischen Börse geben die Kurse wegen des Coronavirus nach. Die Aktien sanken um 1,63 Prozent und notierten auf dem niedrigsten Stand seit zwei Monaten. Nach Angaben des Gesundheitsminister ist vor drei Tagen ein mit dem Coronavirus infizierter Mann aus Italien in Nigeria eingereist. Es ist der erste Corona-Fall in dem westafrikanischen Land.

12.34 Uhr – Um drei Prozent abwärts geht es im vorbörslichen Handel für Dell. Das Unternehmen hat zwar mit seinem Umsatz die Erwartungen der Analysten erfüllt. In der Sparte Datenzentren gingen die Erlöse aber um elf Prozent auf 8,76 Milliarden Dollar zurück, während Experten hier mit 9,61 Milliarden gerechnet hatten. Die Analysten von Evercore ISI verwiesen zudem darauf, dass die Umsatzprognose auf eine Abkühlung des PC-Geschäfts im kommenden Jahr schließen lasse.

09.43 Uhr – Auf der Suche nach sicheren Anlagen flüchten weitere Investoren in US-Staatsanleihen. Dies drückt die Rendite der zehnjährigen auf 1,191 Prozent. Das ist der fünfte Tag in Folge mit einem Rekordtief. Ihre deutschen Pendants rentieren mit minus 0,607 Prozent auf einem Fünf-Monats-Tief.

09.39 Uhr – Die Unterzeichnung eines Vertriebsabkommens für einen Coronavirus-Test beschert der Biotechfirma Novacyt einen der größten Kursgewinne in ihrer Firmengeschichte. Die Aktien steigen in Paris um ein Drittel auf 1,75 Euro. Seit Monatsbeginn hat sich ihr Kurs mehr als verdreifacht.

09.30 Uhr – Trotz des Ausverkaufs an den Aktienmärkten kann Gold seine Aufwärtsbewegung vorerst nicht fortsetzen. Börsianern zufolge machen einige Anleger vor dem Wochenende Kasse. Das Edelmetall verbilligt sich um 0,4 Prozent auf 1635,20 Dollar je Feinunze. Es steuert allerdings auf den dritten Monatsgewinn in Folge zu. Das ist die längste Serie seit einem halben Jahr.

09.12 Uhr – Wegen der grassierenden Rezessionsangst steuert der Dax auf den größten Februar-Verlust seit elf Jahren in den Zeiten der globalen Finanzkrise zu. Seit Monatsbeginn hat der deutsche Leitindex rund acht Prozent auf derzeit 11.936 Punkte verloren. Das Minus der auslaufenden Woche beläuft sich sogar auf rund zwölf Prozent. Das ist der größte Wochenverlust seit achteinhalb Jahren. Mitte Februar hatte der Dax mit 13.795,24 Zählern noch ein Rekordhoch markiert.

07.32 Uhr – Nach dem Tod von 33 türkischen Soldaten bei einem Luftangriff in Syrien verbietet die Regierung in Ankara Leerverkäufe sämtlicher Aktien an der Istanbuler Börse. Am Devisenmarkt geht die Talfahrt der türkischen Währung weiter. Der Dollar steigt im Gegenzug auf ein Eineinhalb-Jahres-Hoch von 6,2479 Lira und der Euro ist mit 6,8738 Lira so teuer wie zuletzt vor einem Dreiviertel Jahr.

07.27 Uhr – Die Aktien des Kupferkonzerns Aurubis werden an diesem Freitag mit einem Dividendenabschlag von 1,25 Euro gehandelt. Im Vergleich zum Vortagesschluss von 45,53 Euro bedeutet dies ein Minus von 2,7 Prozent.

07.21 Uhr – Wegen der grassierenden Pandemie-Angst beschleunigt der Dax seine Talfahrt. Im Geschäft von Lang & Schwarz verliert der Leitindex gut vier Prozent auf 11.864 Punkte. Das ist der niedrigste Stand seit August. Mit einem Minus von insgesamt knapp 13 Prozent steuert er zudem auf den größten Wochenverlust sei achteinhalb Jahren zu. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 – 7565 1236 oder 030 – 2888 5168.)

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