Fed hilft der Schweizer Börse, den größten Tagesgewinn seit Ende 2019 zu erzielen

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Zürich – Spekulationen auf neue Geldspritzen und Konjunkturprogramme der sieben grössten Industrienationen (G7) zur Eindämmung der Folgen der Coronavirus-Epidemie haben der Schweizer Börse am Dienstag kräftig Schub gegeben.

Auslöser für das grösste Tagesplus seit Ende 2019 war vor allem die überraschende Zinssenkung der US-Notenbank Fed. Der Leitindex SMI zog 2,8 Prozent auf 10.222 Punkte an.

Die Standardwerte stiegen zum Teil kräftig. An die Spitze setzte sich Sika mit einem Kursgewinn von 5,5 Prozent. Die Bauchemiefirma würde von Infrastrukturprogrammen profitieren. Getragen wurde der Anstieg aber vor allem von Nestle und Roche, deren Anteile vier beziehungsweise 2,9 Prozent anzogen. Die Nachfrage nach den an sich als eher defensive Anlagen geltenden Indexschwergewichten galt Marktteilnehmern als Signal dafür, dass der Anstieg des Marktes breit abgestützt ist. Der dritte SMI-Riese Novartis hinkte mit 0,4 Prozent Kurszuwachs merklich hinterher. Geschuldet war dies allerdings dem Dividendenabschlag.

Am breiten Markt stiegen die Clariant-Aktien um fünf Prozent nachdem der saudische Grossaktionär Sabic weitere Aktien des Chemiekonzerns gekauft und seine Beteiligung auf 31,5 Prozent aufgestockt hat.

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