#fragTEKK.TVđź’ˇ Wie machen wir uns psychisch fit? – Top News

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Jeder kann seine psychische Widerstandskraft, die sogenannte Resilienz, stärken.

Das sagt die Neuropsychologin Rebecca Böhme.

Sie hat Strategien erarbeitet, die vorbeugen, aber auch während und nach einer schwierigen Lebensphase helfen können.

Wie gut oder schlecht “packen” wir belastende Ereignisse, schwierige Lebenssituationen, Stress? Wie sehr beeinträchtigen widrige Erlebnisse unseren Mut, unsere Kraft, unsere Fähigkeit, das Leben zu gestalten? Resilienz-Forscher sagen: Die Veranlagung spielt eine wichtige Rolle, auch Kindheit und Jugend, das familiäre Umfeld und soziale UnterstĂĽtzung.

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Doch wir können auch selbst etwas tun, um unsere psychische (Widerstands-)Kraft zu stärken.

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Eine gesunde Lebensweise

Unterstützung und Nähe

Gedankenexperimente und Reflexion

Ein GefĂĽhl von Autonomie

Heilende Wirkung der Kreativität

Laut der Neurowissenschaftlerin Rebecca Böhme gibt es ein “komplexes Zusammenspiel von Ernährung, Darmbakterien und Widerstandskraft gegen Stress”.

Eine mediterrane Diät (viel Gemüse, Fisch und faserreiche Vollkornprodukte, wenig Zucker) führe zu verringerten Mengen an Cortisol und Entzündungsmarkern im Blut.

Sie trage damit entscheidend zur Widerstandsfähigkeit gegen Stress bei.

Ă„hnliches gelte fĂĽr Bewegung und Schlaf.

Jeder kann seine psychische Widerstandskraft, die sogenannte Resilienz, stärken.

Das sagt die Neuropsychologin Rebecca Böhme.

Sie hat Strategien erarbeitet, die vorbeugen, aber auch während und nach einer schwierigen Lebensphase helfen können.

Stabile soziale Beziehungen – ob in Partnerschaft, Familie oder Freundeskreis – bilden einen Hauptfaktor der Resilienz.

Da sind sich viele Forscher einig.

Wer also seine Bindungen pflegt und selbst ein verlässlicher Partner ist, fördert damit seine (und des Partners) psychische Stabilität.

Von Bedeutung ist ganz allgemein unsere Erwartungshaltung gegenĂĽber uns selbst, unserem Leben und unseren Mitmenschen.

Sie beeinflusst laut Böhme unser Stressempfinden.

Die Forscherin empfiehlt, realistisch zu sein.

Wir sollten unsere Erwartungen ĂĽberdenken und ans wahre Leben anpassen.

Die dritte Selbsthilfe-Strategie zielt auf unsere Gedanken.

Denn auch wenn wir auf bestimmte Ereignisse keinen Einfluss haben: Wir können beeinflussen, wie wir darüber denken.

In schwierigen Situationen helfe ein Perspektivwechsel.

#fragđź’ˇ Wie machen wir uns psychisch fit?

Auf diesen Aspekt weist auch George Bonanno hin, der als Professor fĂĽr klinische Psychologie an der Columbia University in New York das “Loss, Trauma and Emotion Lab leitet.

“Fasst du ein Ereignis als traumatisch auf oder als Gelegenheit, zu lernen und zu wachsen?” Dies mache einen groĂźen Unterschied.

Welche Folgen ein Ereignis für uns habe, hänge entscheidend davon ab, wie wir es deuten und bewerten.

AuĂźerdem hilfreich: Erlebnisse zu reflektieren und neu zu bewerten.

Auch an der Einstellung zum Stress selbst könne man arbeiten und Stressfaktoren als Chancen oder Herausforderungen verstehen.

Auch Achtsamkeitsmeditation nennt die Neuropsychologin als effektive Methode, um eine neue Perspektive zu gewinnen.

Die Meditationspraxis schaffe “eine gewisse Distanz zu den eigenen Emotionen und Empfindungen, auch zu körperlichem SpĂĽren und zu Schmerzerfahrung”.

Rebecca Böhme hält es für eine gute Übung, sich regelmäßig herauszufordern, sich immer wieder neuen Erfahrungen und Aufgaben zu stellen.

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