G7-Finanzminister wollen die Folgen des Virus begrenzen – aber noch keine konkrete Hilfe

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Berlin/Tokio – Die sieben führenden Industriestaaten haben ihre Bereitschaft bekräftigt, die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie zu begrenzen.

Konkrete Maßnahmen nannten sie nach einer Telefonkonferenz der Finanzminister und Notenbankchefs am Dienstag allerdings nicht. Der japanische Finanzminister Taro Aso sagte, denkbar seien geldpolitische Reaktionen oder höhere Ausgaben der Staaten. Letztlich werde die Antwort von Land zu Land aber unterschiedlich ausfallen. Wichtig sei, dass die sieben Staaten – Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Japan, die USA und Kanada – in kurzer Zeit erkannt hätten, handeln zu müssen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz erklärte analog zur G7-Erklärung, die Corona-Krise werde genau beobachtet. “Wenn es nötig werden sollte, stehen uns alle Mittel zur Verfügung, um einem weltweiten Abschwung entgegenzuwirken”, twitterte der SPD-Politiker. Es gebe eine grundsätzliche Bereitschaft zum Handeln, hieß es zudem in der G7-Erklärung.

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