Gastronomie kämpft mit Lieferservice und To-Go ums Überleben – Top News

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Die Gastronomie gehört zu den Wirtschaftszweigen, die die Corona-Krise mit am härtesten getroffen hat.

Von heute auf morgen brach das Geschäft zusammen.

Zahlreiche Wirte versuchen seitdem mit Essen-To-Go Umsatz zu machen.

Das ist aber mühsam.

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Seit Anfang dieser Woche dürfen die Geschäfte in Bayern nach und nach wieder öffnen, vorneweg Garten- und Baumärkte.

In der nächsten Woche sollen Läden folgen, deren Verkaufsfläche 800 Quadratmeter nicht übersteigt.

Die Gastronomie dagegen steckt weiterhin tief in der Krise.

Viele Wirtsleute haben ihren Betrieb umgestellt und bieten ihr Essen jetzt zum Liefern beziehungsweise Abholen an.

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Lediglich in der Küche brutzelt es bei vielen Gastronomen noch – beziehungsweise wieder.

Wenn sie schon keine Gäste empfangen dürfen, so muss das Essen eben zu den Kunden nach Hause kommen.

Entweder durch Abholung oder gar durch einen eigens eingerichteten Lieferservice.

“Eine unglaubliche Herausforderung für die Gastronomie”

Viele neue Gäste dazugekommen

Liefergeschäft allein reicht Gastronomen nicht zum Überleben

Gastronomie wünscht sich mehr Planungssicherheit

Mehrwertsteuer in der Gastronomie soll sinken

Zu viel Umsatz zum Sterben – zu wenig zum Leben

Es sei trotz der neu genutzten Möglichkeiten eine noch nie da gewesene Herausforderung für die gesamte Branche, sagt Andrea Belegante, Hauptgeschäftsführerin beim Bundesverband der Systemgastronomie.

“Es geht uns gar nicht gut.

” Belegante sieht derzeit schwarz für Wirte und Restaurantbetreiber.

Denn in Bayerns Wirtshäusern herrscht gähnende Leere.

Die Gastronomie gehört zu den Wirtschaftszweigen, die die Corona-Krise mit am härtesten getroffen hat.

Von heute auf morgen brach das Geschäft zusammen.

Zahlreiche Wirte versuchen seitdem mit Essen-To-Go Umsatz zu machen.

Das ist aber mühsam.

Aber obwohl der Abholservice boomt, musste Müller viele seiner Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken.

Auch Andreas Müller vom Gasthof Weißes Lamm in Nürnberg lebt derzeit allein vom Liefer- beziehungsweise Abholgeschäft.

Sein Angebot wird gut angenommen: “Also man merkt schon, dass auch neue Gäste dazukommen, dadurch dass wir viel vertreten sind in den sozialen Medien.

” Auf Facebook oder Instagram werde jeden Tag die Speisekarte gepostet und es gebe viele neue Freundschaftsanfragen.

Nikolaos Maniadakis hat vom Freistaat bereits erste finanzielle Hilfe bekommen.

Weitere Zahlungen stehen, wie er sagt, allerdings noch aus, und auch das Kurzarbeitergeld ist noch nicht bei seinem Personal angekommen.

Die Erfahrung, dass das florierende Liefergeschäft allein nicht reicht, musste auch Nikolaos Maniadakis machen.

Mit den griechischen Speisen, die er anbietet, büßt er derzeit 70 Prozent des Umsatzes ein, den er sonst in seinem Restaurant macht.

Denn mit dem normalen Tagesgeschäft könne das Liefermodell nicht mithalten.

Es fehlten die Einnahmen mit Getränken und auch mengenmäßig seien die Außer-Haus-Bestellungen nicht mit dem regulären Restaurantbetrieb vergleichbar.

“Es war im Endeffekt notwendig, um den Betrieb aufrecht zu erhalten, um das Personal nicht komplett in Kurzarbeit zu schicken.

Er wünscht sich auch mehr Klarheit darüber, wie es weitergeht, um vorausplanen und -arbeiten zu können.

“Also aktuell weiß ja keiner was und ich bin mir sicher, ein Drittel, ein Viertel der Gastro wird dann wahrscheinlich eh nicht mehr aufmachen, weil es halt finanziell nicht geht.

Gastronomie kämpft mit Lieferservice und To-Go ums Überleben

Auch wenn das To-Go-Modell für die Gastronomen umsatztechnisch nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, so hält es Betriebe wie den von Nikos Maniadakis derzeit noch am Leben.

Und um das Geschäft noch ein wenig mehr anzukurbeln, hat der Bundesverband der Systemgastronomie eine Internetaktion mit dem Hashtag #Deutschlandbestellt ins Leben gerufen.

Der Nürnberger Gastwirt wünscht sich – wie viele seiner Kollegen auch – eine Minderung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie von 19 auf sieben Prozent.

Diese hat die große Koalition in der Nacht auf Donnerstag beschlossen.

Am liebsten wäre es ihm, wenn die Mehrwertsteuer auch rückwirkend gesenkt werden würde, damit er in naher Zukunft wieder ein bisschen Geld zur Verfügung hat.

“Der Umsatz ist ja dann, wenn wir aufmachen, nicht wieder zu 100 Prozent da, wie er vorher da war.

Das wird wahrscheinlich ein, zwei Jahre dauern, bis wir auf dieses Niveau kommen, das wir eigentlich vor der Krise hatten.

Wer die Gastronomie in seiner Region unterstützen möchte, kann sich seit einigen Wochen auch auf der Internetseite Pepperfox.

de informieren.

Auf der Webseite gibt der Nutzer lediglich seine Postleitzahl ein und bekommt eine Auswahl an Restaurants aus seiner Umgebung angezeigt, die To-Go anbieten.

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