Gewinne der Bundesbank steigen auf 5,9 Milliarden Euro

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Frankfurt – Der Bund kann sich in diesem Jahr auf eine deutlich höhere Überweisung der Bundesbank freuen.

Die deutsche Notenbank hat 2019 ihren Bilanzgewinn auf 5,9 Milliarden Euro mehr als verdoppelt, wie sie am Freitag in Frankfurt mitteilte. Im Jahr zuvor hatte der Gewinn noch bei 2,4 Milliarden Euro gelegen. “Hinter dem kräftigen Anstieg des Jahresüberschusses steht insbesondere eine niedrigere Risikovorsorge”, sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. Den Gewinn überwies die Bundesbank in voller Höhe an das Bundesfinanzministerium.

Maßgeblich waren vor allem weiter hohe Nettozinserträge. Diese sanken 2019 allerdings leicht auf 4,6 Milliarden Euro nach 4,9 Milliarden 2018. Die Wagnisrückstellung wurde angesichts gesunkener Risiken um 1,5 Milliarden auf 16,4 Milliarden Euro reduziert.

Weidmann äußerte sich bei der Vorstellung der Jahreszahlen auch zur Ausbreitung des Coronavirus. Dies stelle auch für die deutsche Wirtschaft ein zusätzliches Risiko dar. Die Beeinträchtigungen der Wirtschaft in anderen Ländern würden wahrscheinlich auch auf die deutsche ausstrahlen. Sollte es in Deutschland zu einer Epidemie kommen, seien auch direkte wirtschaftliche Auswirkungen zu erwarten.

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