Hurrikan “Sabine” kostet die SV Versicherung rund 70 Millionen Euro

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München – Der Wintersturm “Sabine” hat die SV SparkassenVersicherung heftig getroffen.

Der drittgrößte öffentliche Versicherer in Deutschland bezifferte die Schäden am Donnerstag auf rund 70 Millionen Euro. 35.000 Kunden hätten Schaden an Gebäuden und Autos gemeldet. Im vergangenen Jahr hatte die SV insgesamt 129 (2018: 177) Millionen Euro für Sturm- und Unwetterschäden ausgegeben. Der Versichererverband GDV hatte die versicherten Schäden durch “Sabine” für ganz Deutschland auf 675 Millionen Euro geschätzt. In Baden-Württemberg sind überdurchschnittlich viele Hausbesitzer gegen Elementarschäden versichert, weil es dort früher eine Versicherungspflicht gab. Die Stuttgarter SV ist auch in Hessen, Thüringen und Teilen von Rheinland-Pfalz aktiv.

2019 sei eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre für die SV Versicherung gewesen, sagte Vorstandschef Andreas Jahn. Die Beitragseinnahmen stiegen – getrieben von der Lebensversicherung und insbesondere der betrieblichen Altersvorsorge – um elf Prozent auf 3,48 Milliarden Euro. Allerdings musste die Leben-Sparte anders als erwartet mit 1,66 (1,49) Milliarden Euro mehr in die Zinszusatzreserve stecken, um die versprochenen Renditen gegen die Folgen der Dauerniedrigzinsen abzusichern. Unter dem Strich stand dennoch ein Anstieg des Nettogewinns auf 53,6 (48,3) Millionen Euro.

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