Killer’s Security: Corona, Bugs und Video – Top Meldungen

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In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer über Sicherheitsprobleme bei Video-Konferenzen. Die Dienste boomen. Zwei der beliebtesten aber stehen in der Kritik. Wie sieht es mit quelloffenen Alternativen aus?

Fake-News und Fake-Shops prägen das Bild vom Internet in Zeiten von Corona. Und der Datenstrom in und aus dem Home-Office wächst exponentiell. In Italien etwa hat sich die Nutzung von Microsoft-Teams innerhalb eines Monats verachtfacht. Teams ist ein Programm, das einem hilft, mit anderen zusammenzuarbeiten. Kollaborationssoftware wird sowas von Leuten genannt, die in der Schule weder in Deutsch, noch in Englisch, noch in Geschichte aufgepasst haben. Für Video-Konferenzen etwa kann man Teams benutzen.

Macht derzeit ja fast jeder, was zwei Unternehmen besonders nützt: Zoom, das den gleichnamigen professionellen Video-Konferenz-Dienst betreibt, und Epic Games. Dem gehört Houseparty, ein Video-Service für den privaten Bereich. Beide gibt’s für den PC, für’s iPhone und für Android. Da sind Zoom und Houseparty derzeit Spitzenreiter in einschlägigen Download-Charts. Aber jetzt heißt’s in den sozialen Medien die Houseparty-App würde Passwörter anderer Dienste ausspionieren. Schwer zu sagen, ob’s stimmt. Feststeht auf jeden Fall, dass Houseparty sehr viele persönliche Daten absaugt.

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Und auch Zoom steht in der Kritik. Zoom wirbt damit, durchgängig zu verschlüsseln, tut es aber nicht. Und etliche gravierende Programmierfehler sind entdeckt worden – also Sicherheitslücken. Zoom bessert jetzt nach.

Wire ist ein Video-Konferenz-Dienst, der ordentlich verschlüsselt und auf den Schutz persönlicher Daten achtet. Das sagen Leute, die es wissen müssen. Und sie müssen’s wissen, weil sie den Quellcode gelesen haben. Und das können sie, weil die Wire-Software quelloffen ist.

Den neuen Edge gibt’s jetzt, den Browser von Microsoft, der auf Chromium aufbaut, also im Prinzip auf Googles Browser Chrome. Edge kann künftig Passwörter überprüfen, ob die nicht schon mal bei einem großen Hack entwendet worden sind. Chrome und Firefox können das übrigens auch.

Wem es nicht aufgefallen ist, am Dienstag war World Backup Day. Echt! Sowas gibt’s. Ist aber wirklich wichtig so ein Backup, denn: Wenn man eine Mail kriegt und da steht irgendwas mit Corona in der Betreffzeile, dann steckt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein Erpressungstrojaner im Anhang, der Dateien verschlüsselt und für die Entschlüsselung Lösegeld verlangt. Ein Backup beruhigt da doch sehr. Corona ist derzeit der Köder, um Nutzer dranzukriegen, sagt Christian Funk von Kaspersky:

Mit dem Hintergrund sei es auch kein Wunder, dass das Corona-Virus momentan den Kriminellen voll in die Hände spiele. Denn damit könnten sie sehr schnell sehr viel Geld machen.

Weitere Ausgaben von Killer’s Security finden Sie hier.

Sicherheitsprobleme bei Video-Konferenzen

Zoom muss nachbessern

Quelloffene Alternative

Microsofts neuer Browser

World Backup Day

Killer’s Security: Corona, Bugs und Video

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