Killer’s Security: Corona im Cyberspace – Top Meldungen

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In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer über social Engineering: Internet-Kriminelle tricksen mit Corona. Sie schreiben das Virus in die Betreffzeile und packen den Trojaner in den Anhang. Wer klickt, infiziert sich.

Gibt’s eigentlich noch andere Themen als Corona? fragt man sich derzeit ja. Nein, gibt es nicht, auch nicht im Cyberspace.

Coronavirus: Alles Wissenswerte finden Sie hier.

Die Telekom hat diese Woche Bewegungsdaten ihrer Kundschaft weitergegeben – an das Robert-Koch-Institut, das damit Erkenntnisse über die Ausbreitung der Epidemie gewinnen will. Peter Schaar, der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte, findet, das angewandte Verfahren sei in Ordnung. Unternehmen wie die Deutsche Telekom hätten diesbezüglich datenschutz-Konforme Verfahren entwickelt.

Die Handy-Daten sind also anonymisiert und die von jeweils 30 Nutzern gemischt worden. In China und Südkorea ist das anders, da werden einzelne Infizierte mit Hilfe ihrer Handys überwacht.

Arbeitsfrauen und Arbeitsmänner sind im Home-Office und die lieben Kleinen nicht in der Schule, sondern an der Playstation. Das macht sich im Netz bemerkbar. Um 10 Prozent ist der Datenverkehr in den letzten Wochen am größten Internet-Knoten der Welt, am DE-CIX in Frankfurt, angestiegen. Bei Videokonferenzen war’s sogar ein Plus von 50 Prozent. – Das ist schon viel, aber nicht dramatisch. Die Telekom sieht denn auch keine Engpässe bei der Netzinfrastruktur.

Was in Zeiten von Epidemien auch immer aufblüht, sind Aberglaube, Verschwörungstheorien und ganz gewöhnlicher Blödsinn, heutzutage als Fake-News verbreitet. Und mitverbreitet wird oft auch digitales Ungeziefer, CovidLock beispielsweise. Das ist ein Erpressungstrojaner für Android. Beworben wird er als angeblich laufend aktualisierte Karte über die Ausbreitung des Corona-Virus.

https://foldingathome.org/ – letzte Woche gemeldet – das ist eine gute Sache. Man spendet quasi Rechenleistung, um damit Medikamente gegen Corona zu entwickeln. Aber Kriminelle nutzen die Spendenbereitschaft aus, schicken Mails mit Adressen, die so ähnlich klingen wie https://foldingathome.org/. Und da zieht man sich dann ein Stück digitales Ungeziefer Namens RedLine Stealer zu.

Der Google-Übersetzer, so ne Android-App, die kann jetzt gesprochene Sätze in Echtzeit übersetzen, Englisch, Französisch, Russisch hin und zurück. Transkribieren nennt sich die Funktion. Dafür gibt es einen Button rechts oben – in der neusten Version von Google Translate. Klasse, oder? Ist was für die Zeit, wenn man wieder reisen darf.

Telekom gibt Daten weiter

Boom bei Video-Konferenzen

Corona-Trojaner

Falscher Falter

Noch was Schönes:

Killer’s Security: Corona im Cyberspace

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