Kino für unterwegs – Streamingdienst Quibi im Erfahrungstest – Top News

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Quibi steht für „Quick bites“, also schnelle Häppchen.

Das Konzept: Eigene Film-, Serien- und Showproduktionen werden auf maximal 10 Minuten lange Mini-Folgen runtergebrochen.

Klingt eigentlich genial.

Am genialsten findet die App wohl immer noch Jeffrey Katzenberg.

Er ist ja auch Mitbegründer.

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Gerade jetzt haben wir Zeit, Serien oder Filme zu schauen.

Eine neue Streaming-App versucht, die Gunst der Stunde zu nutzen.

Quibi will mit kurzen Inhalten überzeugen – das gelingt aber nicht, findet Aylin Dogan.

Streams und Informationen sind gerade nicht Mangelware.

Manchmal ist das Angebot dabei ganz schön unübersichtlich.

Und genau deswegen schätze ich „snackable content“.

Also News oder Zusammenfassungen bestimmter Dinge, die ich so schnell konsumieren kann, wie ich eben auch einen Snack essen würde.

Aus diesem Grund war ich anfangs auch so von der neuen US-amerikanischen Streaming-Plattform Quibi angefixt.

Die Betonung liegt hierbei auf Handy.

Und da fängt die App schon an, mich zu nerven.

Denn die Nutzung ist exklusiv auf Handys ausgerichtet.

Mit einer patentierten „Turnstyle“-Funktion will Quibi das möglichst beste Handy-Streaming-Erlebnis jemals garantieren.

Durch diese Funktion können die Videos auf Quibi hochkant und auch quer angeschaut werden.

Grosse Versprechungen

Mobile Nutzung teilweise unbefriedigend

Sehr viel Prominenz

Nicht nur eigene Inhalte

Gesamtkonzept ist nicht überzeugend

Gerade jetzt haben wir Zeit, Serien oder Filme zu schauen.

Eine neue Streaming-App versucht, die Gunst der Stunde zu nutzen.

Quibi will mit kurzen Inhalten überzeugen – das gelingt aber nicht, findet Aylin Dogan.

Fast zwei Milliarden US-Dollar sollen in die neue App gesteckt worden sein.

Bald werden die ersten 50 Eigenproduktionen aufrufbar sein, mit täglich neuen Folgen.

Quibis Stärke: Ein Überschuss an Promis.

Sophie Turner, Idris Elba, Chris Hemsworth, J.

Lo.

, Steven Spielberg, Guillermo del Torro.

Sie machen nur einen kleinen Teil der Prominenten aus, die zu den Quibi-Produktionen gehören.

Das erinnert mich irgendwie unweigerlich an diese ganzen Valentinstags- und Weihnachtsfilme, die jedes Jahr erscheinen und mit gefühlt 20 Super-Promis besetzt sind.

Jedes Mal inhaltsleer, aber Hauptsache die Stars bringen Einnahmen.

Während man im Querformat noch die gesamte Kulisse und Umgebung sehen kann, wird beim Schwenk ins Hochformat nur noch das Wichtigste aus der Szene angezeigt.

Ich habe dann ein Display füllendes Bild, mit Mega-Zoom meist nur noch auf den Schauspieler oder die Schauspielerin.

Und ehrlich gesagt, will ich bei Serien oder Filmen nicht Poren zählen können, sondern mich vom Gesamtbild beeindrucken lassen.

Für mich ist diese Einstellung, oder besser gesagt Spielerei, eher überflüssig.

Fühlt sich bei Quibi leider auch so an.

Die Konzepte der eigenen Produktionen hat man irgendwie schon 100 Mal gesehen.

In „Thanks a million“ verschenken zum Beispiel Promis wie Reese Witherspoon 100.

000 Dollar an Menschen, die ihnen viel bedeuten.

Die altbekannte Prank-Show “Punk’d” wurde neu aufgelegt.

In „Last Nights Late Night“ werden die Highlights der Latenight-Sendungen vom Vorabend zusammengefasst.

Also durchaus auch nicht immer eigener Content! Es gibt natürlich schon ein paar Serien mit spannendem Plot.

In „Survive“ beispielsweise überlebt Sophie Turner als suizidgefährdete Frau einen Flugzeugabsturz.

„The Stranger“ zeigt, wie ein vermeintlich netter Typ zum Stalker und Killer wird.

Auch die vermeintlich tollen Inhalte können mich nicht fesseln.

Es liegt einfach an den Folgen.

Ich kann sie zwar snacken, aber in zehn Minuten kann kein anspruchsvoller Inhalt erzählt werden.

Charaktere können sich nicht entwickeln, die nötige Tiefe fehlt, die Dramaturgie funktioniert nicht.

Die Mini-Videos bringen keine Befriedigung.

Viele Folgen enden ohne Cliffhanger.

Und dass ich das nur per Handy bedienen kann, schränkt mich enorm ein.

Kino für unterwegs – Streamingdienst Quibi im Erfahrungstest

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