Kollektivverdienst steigt so stark wie zuletzt 2014

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Berlin – Die Tariflöhne in Deutschland sind im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie seit 2014 nicht mehr.

Sie kletterten um 3,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Die Gehälter ohne Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld und Boni legten um 2,7 Prozent zu. Da im gleichen Zeitraum die Inflation nur um 1,4 Prozent stieg, hatten die Verbraucher unterm Strich spürbar mehr im Geldbeutel.

Überdurchschnittlich erhöhten sich die monatlichen Tarifverdienste im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+3,6 Prozent) sowie im Bereich Erziehung und Unterricht (+3,5 Prozent), wo sich 2019 vor allem die gestiegenen Landesbesoldungen bemerkbar machten. Auch in der Branche Verkehr und Lagerei sowie im Verarbeitenden Gewerbe (jeweils +3,3 Prozent) ging es überdurchschnittlich nach oben. Der Anstieg in der Industrie geht laut Amt im Wesentlichen auf Sonderzahlungen in der Metall- und Elektroindustrie zurück. Unterdurchschnittliche Tariferhöhungen gab es 2019 etwa im Handel (+2,4 Prozent), bei Finanz- und Versicherungsdienstleistern (+1,9 Prozent) sowie im Bereich Information und Kommunikation (+1,8 Prozent).

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