Konsum und Investitionen haben die Wirtschaft in der Euro-Zone gestützt

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Brüssel/Berlin – Investitionen und die gute Kauflaune der Verbraucher haben die Wirtschaft der Euro-Zone vor dem Jahreswechsel über Wasser gehalten.

Im vierten Quartal 2019 reichte es nur zu einem mageren Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 0,1 Prozent, wie aus den am Dienstag vom Europäischen Statistikamt Eurostat veröffentlichten Daten hervorgeht. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte steuerten in den Monaten Oktober bis Dezember 0,1 Prozentpunkte zum Wachstum bei, die Investitionen der Unternehmen sogar 0,9 Punkte. Der Außenhandel bremste hingegen das Wirtschaftswachstum, weil die Exporte deutlich langsamer stiegen als die Importe.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten für das vierte Quartal 2019 vorliegen, verzeichneten Irland (+1,8 Prozent) und Malta (+1,7 Prozent) das höchste Wachstum. Hingegen schrumpfte in Griechenland und Finnland das BIP jeweils um 0,7 Prozent. Auch in Italien (-0,3 Prozent) und Frankreich (-0,1 Prozent) gab es negative Vorzeichen, während das BIP in Deutschland unverändert blieb.

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