KZ Flossenbürg: Gedenkakt zur Befreiung – Top News

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Die Gedenkstätte wird Botschaften und Statements ehemaliger Häftlinge aus aller Welt online stellen, als Videos, Audios oder Texte.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner gedenkt heute der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg am 23.

04.

1945.

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Die Öffentlichkeit bleibt von dem Gedenkakt allerdings ausgeschlossen.

Zeitgleich gibt es einen digitalen Gedenkakt.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner wird heute (23.

04.

) an einem Stillen Gedenken anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers vor 75 Jahren teilnehmen.

Aus Gründen des Infektionsschutzes findet die Gedenkfeier im sogenannten “Tal des Todes” jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Zeitgleich, um 11 Uhr, wird es einen digitalen Gedenkakt geben.

Am 23.

April 1945 befreite die US-Army das KZ Flossenbürg.

Sie fand hier nur noch rund 1.

500 überwiegend kranke Häftlinge vor, die die SS zurückgelassen hatte.

Botschaften von Häftlingen aus aller Welt

SS lies kranke Häftlinge zurück

Zeitzeuge: „Hab gewusst, jetzt gehe ich heim“

GI Johnson: „Sie waren zwischen halbtot und tot.

Gefangenenmarsch Richtung Dachau

1,5 Millionen für weitere Aufarbeitung

Landtagspräsidentin Ilse Aigner gedenkt heute der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg am 23.

04.

1945.

Die Öffentlichkeit bleibt von dem Gedenkakt allerdings ausgeschlossen.

Zeitgleich gibt es einen digitalen Gedenkakt.

Einer der US-Soldaten, die Flossenbürg befreit haben war William L.

Johnson:

Einer von ihnen war Leo Mistinger aus Wien.

“Mir sind die Tränen heruntergelaufen.

Es war, wie wenn ich einen Nervenzusammenbruch gehabt hätte, weil jetzt hab ich gewusst, jetzt gehe ich heim.

Rund 15.

000 bis 20.

000 Häftlinge trieb die SS in Richtung Dachau.

Der Großteil wurde ebenfalls am 23.

April 1945 zwischen Roding und Cham befreit, darunter der jüdisch-stämmige Justin Sonder, Auschwitz-Überlebender und Flossenbürg-Häftling.

“In dem kleinen Örtchen Wetterfeld begann mein zweites Leben”, sagt Justin Sonder über den Tag der Befreiung.

KZ Flossenbürg: Gedenkakt zur Befreiung

In Flossenbürg waren auch viele sogenannte “Asoziale” und “Berufsverbrecher” inhaftiert.

Für die Aufarbeitung deren – bislang wenig beachteten – Schicksals hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) in ihrem Haushalt 1,5 Millionen Euro eingestellt.

Erarbeitet wurde der Antrag unter der Regie der Oberpfälzer Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder (SPD), die im Bundestagsausschuss für Kultur und Medien für das Thema zuständig ist.

“Es betrübt mich, dass die Befreiungsfeiern, die an vielen der ehemaligen Konzentrationslager geplant waren, abgesagt werden mussten”, erklärte Schieder anlässlich des Gedenktages.

Gleichzeitig würden vielerorts kreative Wege gefunden, um mit digitaler Unterstützung würdig an die Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.

“Gerade in den kommenden Monaten wird es umso wichtiger sein, diese Orte offen und das Gedenken wach zu halten”, so Schieder.

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