Lanxess erwartet aufgrund der Coronavirus-Krise einen Ertragsrückgang im Jahr 2020

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Frankfurt – Die Coronavirus-Krise hinterlässt beim Spezialchemiekonzern Lanxess Spuren in der Bilanz.

Im laufenden Geschäftsjahr werde deshalb mit einer Ergebnisbelastung zwischen 50 und 100 Millionen Euro gerechnet, teilte das Kölner Unternehmen am Mittwoch mit. Auch wenn Lanxess 2020 zwar mit einer stabilen operativen Geschäftsentwicklung rechne, werde deshalb insgesamt ein Rückgang des bereinigten operativen Gewinns (Ebitda) auf 900 Millionen Euro bis 1,0 Milliarden Euro erwartet. Für das erste Quartal werde gegenwärtig mit Belastungen von rund 20 Millionen Euro gerechnet.

Im vergangenen Jahr stieg der bereinigte operative Gewinn um gut drei Prozent auf 1,019 Milliarden Euro. Lanxess erreichte damit seine Prognose. Der Umsatz lag mit 6,802 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Die operative Rendite (Ebitda-Marge) markierte mit 15 Prozent einen neuen Höchstwert. Die Aktionäre sollen eine um fünf Cent höhere Dividende von 95 Cent je Aktie erhalten.

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