Lob für Transparenz bei Corona-Warn-App – Top News

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Tim Pritlove diskutiert in seinen Podcasts “unsere kleine welt” (UKW) und “Logbuch:Netzpolitik” (LNP) unter anderem auch Aspekte und Anforderungen einer Corona-Tracing-App.

Er sieht in den letzten Veröffentlichungen der Entwickler Schritte in die richtige Richtung, denn man könne jetzt die gesamte Systemarchitektur der App einsehen und so Antworten auf Fragen finden wie: Welche Komponenten gibt es? Wie kommunizieren die miteinander? Was für Daten werden dort ausgetauscht? Welche kryptografischen Grundideen gibt es hier? Welche Teilnehmer gibt es in diesem System? Wer interagiert also mit wem?

Die Bundesregierung teilte am vergangenen Freitag mit, man sei im Zeitplan, die App könnte Mitte Juni kommen – pünktlich zur angedachten Rückkehr zur Reisefreiheit.

Darüber hinaus herrscht auch ein gewisser Druck, mit dem Projekt nicht zu scheitern – eine zweite Chance wird es für wichtiges Projekt wohl kaum geben.

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Verzögerungen, Streit oder Unklarheiten könnten nämlich zulasten der Akzeptanz Corona-Warn-App gehen.

Aus der Community von Netzaktivisten und Entwicklern ist zuletzt aber Lob zu hören, denn das was dort immer wieder betont wurde, v.

a.

Quelloffenheit und Transparenz, scheint Beachtung zu finden.

Werden diese Forderungen bei der Entwicklung der neuen “Corona-Warn-App”, die gerade von SAP und der Deutscher Telekom entwickelt wird, also eingelöst? Angesichts, vieler positiver Reaktionen gibt es Anlass zur Hoffnung.

Akzeptanz durch Transparenz: Das ist eines der Ziele, das bei der Entwicklung einer Corona-Warn-App formuliert wurde.

Zuletzt veröffentlichte Konzept-Details kommen bei Entwicklern und Netzaktivisten offenbar gut an.

Sorgen um Privatsphäre und den Umgang mit hochsensiblen Daten, ein Richtungsstreit mit konkurrierenden Konzepten und die etwas unübersichtliche Kommunikation rund um eine “Corona-App” hatten den Start der Tracing-App geprägt.

Zuletzt wurden auf der Plattform Github weitere Details veröffentlicht, die zeigen, wie diese App aufgebaut sein wird, die mit Bluetooth-Technologie die Kontaktnachverfolgung erleichtern und damit andere Personen schützen soll.

Damit haben die Entwickler gerade begonnen und in den nächsten Tagen könnte schon mehr folgen.

Ob das Projekt allerdings eine Blaupause für weitere öffentliche Projekte ist – zum Beispiel im Gesundheitsbereich – könne man jetzt noch nicht beurteilen, so Pritlove.

Aber:

Open Source, also Quelloffenheit, das heißt natürlich auch, dass der Programmcode einsehbar gemacht wird.

Das ist gerade für IT-Security-Experten relevant, um aus unabhängiger Perspektive die Sicherheitsarchitektur der Corona-Warn-App beurteilen zu können.

Druck von außen

Vorbild für andere öffentliche Projekte?

Es wird sich also noch zeigen, ob die Art, wie bei der Entwicklung der Corona-Warn-App vorgegangen wird, am Ende sogar zu einem positiven Vorbild für staatliche Software-Entwicklung werden kann.

Insbesondere in Bereichen, wo äußerst sensible Daten verarbeitet werden.

Akzeptanz durch Transparenz: Das ist eines der Ziele, das bei der Entwicklung einer Corona-Warn-App formuliert wurde.

Zuletzt veröffentlichte Konzept-Details kommen bei Entwicklern und Netzaktivisten offenbar gut an.

Bisher sei bei öffentlichen Projekten oft mit proprietären System mit bestehender Software von Unternehmen gearbeitet worden.

Bei diesen ist der Einblick in die Software-Architektur wegen des Urheberrechts oft schwieriger.

Das wiederum führe dazu, dass das Vertrauen in solche Systeme allein schon dadurch sinke, dass kaum jemand Einblick in die jeweilige Struktur erhalten könne, so Pritlove.

Die Folge: Man weiß nicht, was genau so ein System beabsichtigt.

Lob für Transparenz bei Corona-Warn-App

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