MARKETS Ölpreis bricht um 25 Prozent ein – Angst vor Preiskrieg

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London, 08. Mrz – Der Ölpreis ist am Sonntagabend um rund ein Viertel eingebrochen. Hintergrund ist die Sorge vor einem Preiskrieg unter den Öl-Förderländern nach dem Scheitern der Gespräche zwischen der Opec und Russland über eine gemeinsame Förderbremse. Saudi Arabien will einem Insider zufolge nun seine Ölproduktion zu erhöhen. Zudem hatte der staatliche saudiarabische Öl-Konzern Saudi Aramco erklärt, den offiziellen Verkaufspreis (OSP) für alle Öl-Sorten und alle Abnehmer zu senken. So sollen sich Lieferungen nach Nordwest-Europa um acht Dollar je Barrel verbilligen.

Kurz nach Beginn des Handels am Sonntagabend kostete Öl der Sorte Brent aus der Nordsee 33,59 Dollar pro Fass (je 159 Liter). Das sind 25,8 Prozent weniger als am Freitagabend. US-Leichtöl verbilligte sich um 23 Prozent auf 32,06 Cent je Fass. Zeitweise war der Brent-Preis gar bis auf 31,02 Dollar abgesackt und US-Leichtöl auf 30 Dollar.

Schon in den vergangenen Wochen hatte der Ölpreis unter Druck gestanden. Ursache war die Sorge vor einem Abschwung der Weltwirtschaft im Zuge der Coronavirus-Ausbreitung.

Reporter: Scott DiSavino
Geschrieben von Ralf Bode
Redigiert von Scot W. Stevenson
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