Maskenpflicht in Bayern: Das müssen Sie wissen – Top News

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In manchen bayerischen Städten und Landkreisen gilt die Pflicht schon früher.

In Rosenheim (Stadt und Landkreis) ist es ab Mittwoch vorgeschrieben, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, in Straubing ab Donnerstag.

In ganz Bayern gilt ab dem kommenden Montag (27.

April) bis auf weiteres eine Maskenpflicht für Kunden und Personal in Geschäften, Einkaufszentren und Kaufhäusern sowie in Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs – auch schon an Bahnsteigen und Bus- oder Tramhaltestellen.

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Außerdem gilt die Maskenpflicht in Taxis und bei Fahrten im Mietwagen mit Chauffeur.

(Die Fahrer von Bussen, Trams etc.

sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

)

Ja.

Schals und Tücher sind ausreichend, wenn der Stoff dicht ist und das Material aus 100 Prozent Baumwolle besteht.

Was als Schutz getragen wird, muss nach dem Tragen beziehungsweise bei Durchfeuchtung bei 60 bis 90 Grad mit ausreichend Waschmittel gewaschen werden (je nach körperlicher Aktivität aber in der Regel spätestens nach drei bis vier Stunden Tragedauer).

Ab kommendem Montag gilt in ganz Bayern in Geschäften und im Nahverkehr eine Maskenpflicht – in manchen Städten wie in Rosenheim oder Straubing sogar schon früher.

Die BR24-User haben dazu viele Fragen gestellt.

Wir geben Antworten.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

!

Nein.

An den Schulen werden Kultusminister Michael Piazolo zufolge bewusst Bedingungen geschaffen, dass der nötige Abstand eingehalten werden kann.

Masken seien in den Schulen zwar in ganz bestimmten Situationen angemessen.

Ein Unterricht mit Masken sei aber kaum durchführbar.

Laut Piazolo soll den Schülern eine Maske zur Verfügung gestellt werden, sofern sie keine haben.

Daran werde derzeit gearbeitet (Stand: 22.

04.

2020, 11.

00 Uhr)

Die Maskenpflicht in Geschäften und in Bussen und Bahnen gilt für Kinder ab ihrem sechsten Geburtstag.

Jüngere Kinder müssen also keine Maske tragen.

Und: Kleinkinder unter einem Jahr sollten sogar keine Alltags-Maske tragen.

Sie könnten dadurch gefährdet werden.

Ab wann und wo gilt die Maskenpflicht?

Ab wie viel Jahren gilt die Maskenpflicht?

Warum eine Maske tragen?

Welche Maske muss ich tragen?

Wo kann man eine Maske kaufen?

Kann man eine Alltags-Maske auch selbst machen?

Warum bezahlt der Freistaat nicht die Alltagsmasken?

Wie verwendet man die Alltags-Maske richtig?

Wie reinigt man eine Maske?

Zählen auch Schals und Tücher als Masken?

Welche Bußgelder drohen?

Gibt es eine Maskenpflicht an Schulen?

Gilt die Maskenpflicht auch für Menschen mit geistiger Behinderung?

Bußgelder soll es geben, über deren Höhe ist allerdings noch nichts bekannt.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wollte sich dazu noch nicht äußern.

Es soll aber in jedem Fall Kontrollen geben.

Bei den Masken der Zivilbevölkerung geht es um Alltags-Masken.

Das sind Masken, die aus handelsüblichen Stoffen genäht werden können.

Es müssen keine medizinischen Mundschutze sein und auch keine FFP2/FFP3-Masken.

Sie bieten keinen vollständigen Eigen- oder Fremdschutz.

Ab kommendem Montag gilt in ganz Bayern in Geschäften und im Nahverkehr eine Maskenpflicht – in manchen Städten wie in Rosenheim oder Straubing sogar schon früher.

Die BR24-User haben dazu viele Fragen gestellt.

Wir geben Antworten.

Laut dem Gesundheitsministerium gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske auch für Menschen, die geistig beeinträchtigt sind.

Mit einer Alltags-Maske soll die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus in der Bevölkerung verlangsamt werden.

Dabei geht es primär nicht um den eigenen Schutz, sondern darum, andere Menschen zu schützen.

Wobei man durch die Vorsichtsmaßnahmen der anderen auch selbst profitieren kann.

Alltags-Masken schützen vor allem die Umstehenden vor den festen oder flüssigen Partikeln, die der Maskenträger beim Husten, Niesen oder Sprechen ausstößt.

Aber Vorsicht: Die Masken bieten keinen vollständigen Eigen- oder Fremdschutz.

Trotz Maske hat die Abstandsregelung (mindestens 1,5 Meter) zu anderen Personen Priorität.

Außerdem müssen Husten- und Niesetikette sowie die Händehygiene weiter eingehalten werden.

Mittlerweile gibt es in vielen Supermärkten Masken.

Ob die Apotheken und der Sanitätshandel die hohe Nachfrage mit ihren Produkten können, ist fraglich.

Auch Online-Versandhändler bieten Masken an (mitunter zu sehr hohen Preisen), zunehmend steigen auch Schneidereien in das Geschäft ein.

Außerdem finden sich in sozialen Netzwerken zahlreiche weitere Annoncen – und gute Anleitungen zur Eigenproduktion.

Der Stoff für Alltags-Masken sollte laut dem bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege möglichst dicht sein und aus 100 Prozent Baumwolle bestehen.

Andere Materialien wie zum Beispiel Staubsaugerbeutel und Papier oder Karton seien für die Erstellung von Alltags-Masken nicht geeignet; sie können sogar schädlich für die eigene Gesundheit sein.

Außerdem sei Baumwolle dicht gewebt und könne bei hohen Temperaturen gewaschen werden.

Maskenpflicht in Bayern: Das müssen Sie wissen

Jeder kann sich eine Alltags-Maske selbst nähen.

Der Stoff sollte laut Gesundheitsministerium möglichst dicht sein und aus 100 Prozent Baumwolle bestehen.

Natürlich muss die Maske groß genug sein, damit sie Mund, Nase und Wangen vollständig bedeckt.

Zugleich sollte sie möglichst eng anliegen.

Zu anderen Materialien außer Baumwolle hat sich das Ministerium auch auf BR24-Nachfrage bislang nicht geäußert.

Da der Freistaat ohnehin mit Hochdruck daran arbeitet für das medizinische Personal Masken und Schutzkleidung zu beschaffen, hält es das bayerische Gesundheitsministerium für zumutbar, wenn die Bürger sich mit Alltagsmasken selbst versorgen – zumal ja auch ein Schal oder Halstuch ausreicht.

Das gilt laut dem Ministerium in gleicher Weise für sozialschwache Familien.

Dazu gibt es dieses #fragBR24:

Wenn man die Maske anzieht, sollte man darauf achten, dass die Innenseite nicht berührt oder verunreinigt wird.

Vor dem Anlegen der Maske sollte man sich also die Hände gründlich mit Seife waschen.

Die Alltags-Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen.

Sobald sie durch den Atem, Schweiß oder durch sonstige Gründe feucht geworden ist, muss sie gewechselt und durch eine frische Maske ersetzt werden.

Während man die Maske trägt, sollte man nicht daran herumnesteln und die Hände – wie auch ohne Maske – nicht ins Gesicht bringen.

Länger als drei bis vier Stunden sollte man eine Maske nicht tragen.

Danach sollte man sie durch eine frische ersetzen.

Beim Ablegen sollte man die Außenseite nicht berühren, da sich dort Erreger befinden könnten.

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