Merck steigert Ergebnis um mehr als ein Viertel – US-Akquisition sorgt für Rückenwind

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Frankfurt – Die Übernahme der US-Firma Versum hat Merck zum Jahresende Schwung gegeben.

Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) zog im vierten Quartal um 27 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro an, wie der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern am Donnerstag mitteilte. Neben dem Kauf des Elektronikmaterialienherstellers trugen dazu auch gute Geschäfte im Pharmabereich und der Sparte Life Science bei, die Produkte für die Pharmaforschung anbietet. Positiv wirkten sich auch Währungseffekte aus. Der Umsatz legte um fast 13 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zu. Im Gesamtjahr baute Merck das bereinigte Ergebnis um mehr als 15 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro aus und erreichte damit das obere Ende der eigenen Prognose.

2020 soll es weiter aufwärts gehen: Merck strebt einen starken organischen Anstieg des bereinigtes Betriebsgewinns an und ein “solides organisches Umsatzwachstum”. Die möglichen Auswirkungen des Coronavirus auf das Geschäft seien derzeit schwer zu bestimmen. Wenn die Epidemie aber im Laufe des zweiten Quartals abklinge und sich die Lage im zweiten Halbjahr normalisiere, rechne Merck mit einem negativen Effekt von einem Prozent auf den Umsatz in diesem Jahr. Sollte sich die Krise dagegen ausweiten, müsse der Konzern seine Prognose anpassen.

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