Messebauindustrie hofft auf Kurzarbeitsentschädigung wegen Coronavirus

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Frankfurt – Des Verband der von der Coronavirus-Krise schwer betroffenen Messebaubranche rät seinen Mitgliedsunternehmen zur Kurzarbeit.

Es lägen aber noch keine Zahlen vor, wieviele der 250 Mitgliedsunternehmen einen Antrag auf Kurzarbeitergeld gestellt hätten, sagte der Geschäftsführer des Fachverbands Messe- und Ausstellungsbau FAMAB, Jan Kalbfleisch, am Montag. Kalbfleisch wies darauf hin, dass das Verfahren kompliziert sei und die Voraussetzungen oft nicht gegeben seien. Es sollte daher angesichts der aktuellen Lage vereinfacht werden. Die Koalition hatte in der Nacht auf Montag beschlossen, die Auszahlung von Kurzarbeitergeld zu erleichtern.

Der Schaden für die deutsche Messebaubranche durch das Coronavirus liegt nach Angaben des Verbands derzeit bei 810 Millionen Euro. 150.000 Arbeitsplätze seien akut gefährdet. Ein längeres Andauern der Situation werde weite Teile der Branche vor existenzielle Herausforderungen stellen. Der Verband stellte seinen Mitglieder Handlungshilfen für die Beantragung von Kurzarbeitergeld aufgrund von Absagen von Messen und Veranstaltungen wegen des Virus bereit. Es sei bis in den Mai hinein mit Verschiebungen oder Absagen von Messen und Veranstaltungen auf breiter Front zu rechnen.

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