Neuer Henkel-Chef will den Konzern wieder auf Wachstumskurs bringen

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Düsseldorf – Der neue Henkel-Chef Carsten Knobel will den Konsumgüterkonzern wieder auf Wachstum trimmen.

Dabei sollen auch Zukäufe eine wichtige Rolle spielen, kündigte Knobel am Donnerstag in Düsseldorf an: “Henkel wird seine starke Bilanz nutzen, um wichtige Akquisitionen zu tätigen.” Zugleich wollen sich die Düsseldorfer auch von Geschäften trennen, für die sie keine Wachstumsperspektiven mehr sehen: Henkel habe “Marken und Kategorien mit einem Gesamtumsatz von mehr als einer Milliarde Euro identifiziert, von denen rund 50 Prozent bis 2021 veräußert oder eingestellt werden sollen”. Knobel setzt zudem auf Innovationen und Digitalisierung. Henkel wolle Wachstumsinvestitionen in Werbung, Digitalisierung und IT gegenüber dem Jahr 2018 um 350 Millionen Euro erhöhen.

Mittel- und langfristig solle der Konzern ein organisches Umsatzwachstum zwischen zwei und vier Prozent erreichen, kündigte Knobel an. Im laufenden Jahr wird ein Wachstum der Erlöse indes bei maximal zwei Prozent erwartet. Henkel hatte die Spanne von zwei bis vier Prozent beim organischen Wachstum bereits 2016 im Rahmen der Strategie “2020+” als Ziel ausgegeben. Henkel peile zudem ein Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Vorzugsaktie im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich bei konstanten Wechselkursen an.

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