Post sieht erste Anzeichen einer Erholung in China in der Koronakrise

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Troisdorf – Die Deutsche Post sieht in der Krise durch die Ausbreitung des Coronavirus einen ersten Silberstreif der Hoffnung in ihrem China-Geschäft.

Das Express-Geschäft in der Volksrepublik habe Anfang März wieder zugelegt, sagte Finanzchefin Melanie Kreis am Dienstag in einer Analysten-Konferenz. Der Bonner Konzern hatte die Auswirkungen der Virus-Epidemie bereits zu spüren bekommen. Die Post sehe durch die Corona-Krise negative Effekte auf ihr operatives Ergebnis (Ebit) von etwa 60 bis 70 Millionen Euro für den Monat Februar gegenüber dem ursprünglichen internen Planwert, hatte sie mitgeteilt. Der Konzern werde nach aktuellem Stand wohl eher am unteren Ende dieser Spanne landen, sagte Kreis.

Post-Chef Frank Appel betonte, der Konzern sei mit seinem globalen Netzwerk breit aufgestellt und könne deshalb Krisen in einzelnen Regionen der Welt abfedern. China ist mit Blick auf den Umsatz für die Post der viertgrößte Markt weltweit. Das Coronavirus war dort zuerst aufgetreten. In Europa spüre der Konzern bislang noch keine Abkühlung, sagte Appel.

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