Schweizer Börse weiter auf dem Vormarsch – Hoffnung auf Wirtschaftshilfe

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Zürich – An der Schweizer Börse hat sich die zum Wochenstart begonnene Erholung am Mittwoch fortgesetzt.

Der Leitindex SMI zog um 1,4 Prozent auf 10.224 Punkte an. Die Anleger griffen in der Hoffnung auf weitere Geldspritzen und Konjunkturstimuli zur Eindämmung der Folgen der Coronavirus-Epidemie zu. Allerdings stiess die überraschende und drastische Zinssenkung der US-Notenbank auch auf Skepsis und wurde zum Teil als überstürzte Reaktion eingestuft.

Die Bluechips legten überwiegend zu. Zu den begehrtesten Titeln gehörten die beiden Indexschwergewichte Roche und Novartis mit einem Kursplus von 2,3 Prozent beziehungsweise zwei Prozent. Das Roche-Arthritismittel Actemra verspricht Hoffnung für schwer erkrankte Coronavirus-Patienten. Dem Markt hinterher hinkten die Aktien der Credit Suisse und UBS mit nur geringfügigen Zugewinnen. Sinkende Zinsen drücken auf die Gewinnmargen der Banken.

Leichte Kurseinbussen gab es für den Elektrotechnikkonzern ABB, den Stellenvermittler Adecco und den Uhrenhersteller Swatch – Unternehmen mit einem stark konjunkturzyklischen Geschäft.

Am breiten Markt stiegen die Sunrise-Aktien um 4,3 Prozent, nachdem die Analysten der Credit Suisse die Anlageempfehlung für den Telekomanbieter auf “Outperform” erhöht hatten.

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