Sechs Wochen Bürgerrecherche: Zahlreiche Geschichten und Spuren – Top News

0

“Wem gehört die Stadt?” – das haben BR und das Recherchezentrum Correctiv in den vergangenen Wochen in Augsburg, München und Würzburg gefragt.

Viele Menschen haben sich beteiligt, jetzt beginnt die Auswertung.

Es gibt auch Spuren in Steuerparadiese.

Erstmals will Augsburg beim Verkauf von Grundstücken eher nach Idee und Konzept für soziales Wohnen entscheiden als nach dem erzielbaren Preis.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Deswegen hofft eine kleine Wohnbaugenossenschaft auf den Zuschlag für ein altes Kasernengelände.

Das Proviantbachquartier in Augsburg: Überall schön sanierte Gebäude.

Bis auf drei heruntergekommene Mehrfamilienhäuser.

Sie gehören der German Property Group und sollten schon vor Jahren renoviert werden – doch bis heute ist keine Wohnung fertig.

In den ersten Tagen der Bürgerrecherche “Wem gehört die Stadt?” von BR und Correctiv haben bereits Hunderte Menschen teilgenommen.

Schon jetzt haben uns viele interessante Mietergeschichten erreicht.

Und so geht’s jetzt weiter.

Eine Wohnung zu finden, ist das eine.

Sie dann auch bezahlen zu können, das andere.

Im Rahmen unseres Projektes “Wem gehört Augsburg” hat sich Reporter Thomas Pösl die Wohnsituation von Studenten in Augsburg angeschaut.

Wohnraum für 10.

000 Menschen, 5.

000 Arbeitsplätze und Bebauung auf einer Fläche von 200 Hektar: Das alles soll in Augsburgs neuem Stadtviertel Haunstetten Südwest entstehen.

Wie das gehen kann, erklärt Architekt Johannes Tovatt.

Davon träumen wohl viele Mieter: Wohnen ohne steigende Miete.

Genau das gibt es in Augsburg.

Ein solidarisches Wohnprojekt sichert seinen Bewohnern dort einen gleich bleibenden Mietzins zu.

Das funktioniert, weil es keinen Vermieter gibt.

Seit der Fuggerei weiß Augsburg, wie sozialer Wohnbau funktioniert.

Eigentlich.

Die knapp 500 Jahre alte Siedlung ist noch heute Vorbild für aktuelle Sozialbau-Projekte.

Steigende Mieten, knapper Wohnraum: In vielen Städten wird Wohnen zum existenziellen Problem.

Der Bayerische Rundfunk und das Recherchezentrum Correctiv wollen mit Bürgerinnen und Bürgern herausfinden: Wem gehören Augsburg, München, Würzburg?

Für das Projekt “Wem gehört die Stadt? – Die Bürgerrecherche” recherchieren Journalisten des Bayerischen Rundfunks und von Correctiv gemeinsam mit Bürgern in Augsburg, München und Würzburg.

Hier gibt’s Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Hier erfahren Sie, welche Informationen Sie uns für die Bürgerrecherche “Wem gehört die Stadt?” zusenden können, und wie wir Ihre Daten schützen.

Einst war Augsburg Vorreiter im Sozialen Wohnungsbau, in den vergangenen Jahren war die Zahl der Sozialwohnungen in Augsburg aber rückläufig.

Damit steht die Stadt exemplarisch für viele Großstädte.

Immer mehr Menschen ziehen nach Augsburg, die Zahl der Wohnungen steigt aber nur langsam.

Deshalb werden die Mieten immer teurer.

Außerdem entdecken zunehmend Investoren den Augsburger Immobilienmarkt.

Das treibt die Häuserpreise nach oben.

Hunderte Wohnungen, eine Kindertagesstätte und ein Park: In Augsburg war am Dienstag Spatenstich für ein riesiges Wohnungsbauprojekt.

Die Investoren versprechen, dass ein Großteil der Wohnungen dem angespannten Mietmarkt zur Verfügung stehen wird.

Coole Subkultur, Modular-Festival und Design-Uni.

Augsburg ist attraktiv für junge Leute, kriegt aber gerade ein fettes Problem: Die Wohnungen gehen aus.

Deswegen wird jetzt diskutiert, wie man bezahlbaren Wohnraum schaffen kann.

Was tun, wenn der Vermieter Eigenbedarf anmeldet? Oder wenn er die Kaution nicht zurückzahlt? Viele Mieter können sich in solchen Situationen kaum einen Anwalt leisten.

In Augsburg kümmern sich Jura-Studenten von der Law Clinic um bedürftige Mieter.

Share.

Leave A Reply