Sparkassen in Hessen und Thüringen machen weniger Gewinn

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Frankfurt – Die 49 Sparkassen in Hessen und Thüringen haben 2019 wegen der niedrigen Zinsen und steigender Verwaltungskosten weniger verdient.

Trotz der erneuten Ausweitung des Kreditgeschäfts sank der Zinsüberschuss um 2,9 Prozent auf 2,09 Milliarden Euro, wie der Sparkassenverband Hessen-Thüringen am Freitag bei seiner Bilanzpressekonferenz mitteilte. Das Betriebsergebnis vor Bewertung fiel um 7,1 Prozent auf 901 Millionen. “Mit diesem Wert können wir angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen zufrieden sein. Ein Betriebsergbenis dieser Größenordnung ist auskömmlich”, sagte Gerhard Grandke, Geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen.

Grandke wandte sich gegen Forderung des Landesrechnungshofs Hessen, mehr Geld an die Kommunen auszuschütten. Vielmehr rief er die Institute dazu auf, mit den Gewinnen ihre Eigenmittel zu stärken. “Welche Auswirkungen das Coronavirus hat, weiß keiner”, sagte Grandke. “Auf der Ertragsseite der Sparkassen wird der Druck auf das Zinsergebnis hoch bleiben.”

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