TEKK.TV-Umfrage: 56 Prozent der Deutschen würden Corona-App nutzen – Top News

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Die bayerischen Gesamtzahlen unterscheiden sich nur unwesentlich von den Bundeswerten: 55,4 Prozent der Bayern würden eine Corona-App nutzen, insgesamt 36,4 Prozent nicht oder eher nicht.

8,2 Prozent haben sich noch nicht entschieden.

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Auch zwischen den bayerischen Regierungsbezirken gibt es hier keine signifikanten Unterschiede.

Eine Woche später bekommt Person B einen Testbefund: Sie ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Daraufhin kann Person A informiert werden, die sich bei ihrer Begegnung mit B möglicherweise angesteckt hat.

Und genauso alle anderen Kontakte, denen Person B in letzter Zeit für eine bestimmte Dauer nahegekommen ist.

Person B kann sich also vorsorglich in Quarantäne begeben und so weitere Personen schützen.

Die Verbreitung des Virus wird also eingedämmt und statt alle Menschen in Quarantäne zu schicken, können solche Maßnahmen zielgerichteter ablaufen.

Mit Tracking ist das Erfassen von Bewegungsdaten gemeint.

Heißt: Der Aufenthaltsort einer Person kann mit Hilfe von Standort- oder Geodaten (z.

B.

GPS, Funkzelle) bestimmt werden.

Wenn auch der zeitliche Verlauf erfasst wird, also wer wann wo war, dann lassen sich sogar Bewegungsprofile von Personen oder Gruppen erstellen.

Bei der zweiten Frage (“Welche Bedenken hätten Sie bezüglich der Installation einer Smartphone-App, die zur Corona-Eindämmung analysiert, welche Personen Sie getroffen haben?”) konnten mehrere Antworten ausgewählt werden.

Hier wurden Antworten von 10.

002 Teilnehmern berücksichtigt (statistischer Fehler ebenfalls 2,5 Prozent).

Ein Viertel der Bundesbürger (24,2 Prozent) schließt es dagegen kategorisch aus, eine Tracing-App zu verwenden, die die Nachverfolgung von möglichen Corona-Kontakten ermöglichen soll.

11,3 Prozent sagen “eher nein”, 8,4 Prozent sind unentschieden.

Auffällig ist, dass sich der Umfrage zufolge insbesondere Menschen ab 65 Jahren offen für den Einsatz einer Corona-App zeigen.

Zwei Drittel von ihnen (65,5 Prozent) würden sie installieren.

Am geringsten ist die Bereitschaft bei den 30- bis 39-Jährigen (48,5 Prozent) und den 18- bis 29-Jährigen (50,9 Prozent).

Wie die App funktionieren soll, lässt sich am besten an einem Beispiel erläutern: Person A ist eine typische Nutzerin, die sich die App auf ihrem Smartphone installiert.

Die App sucht per Bluetooth nach anderen Smartphones mit derselben App – immer im Hintergrund.

Person A kommt nun in nahen Kontakt mit Person B – die ebenfalls die App installiert hat.

In den Smartphones von beiden wird diese Begegnung vermerkt.

Ob die Daten anschließend über einen zentralen Server an vertrauenswürdiger Stelle laufen sollen oder nicht, das wird derzeit unter Entwicklern und Datenschützern diskutiert.

Für die geplante App sind zwei Begriffe im Umlauf.

Sie unterscheiden sich nur durch einen Buchstaben, einem kleinen “k“.

Einmal ist von einer “Tracking-App” die Rede, dann wieder von einer “Tracing-App“.

Das Meinungsforschungsinstitut Civey berücksichtigte für das Gesamtergebnis die Antworten von bundesweit 10.

015 Teilnehmern.

Das Gesamtergebnis ist repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren.

Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse beträgt laut Civey 2,5 Prozentpunkte.

Der Befragungszeitraum war vom 6.

bis 8.

April.

Die genau Fragestellungen der Umfrage lautete: “Würden Sie zur Corona-Eindämmung freiwillig eine App nutzen, die anonym erfasst, wen Sie getroffen haben und Kontakte im Infektionsfall informiert?”

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wollen Experten und Politiker auch auf eine Smartphone-App setzen.

Eine klare Mehrheit der Bundesbürger würde diese App freiwillig installieren, wie eine -Umfrage ergab.

Viele Menschen äußern aber auch Bedenken.

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland zeigt sich aufgeschlossen dafür, im Kampf gegen Corona eine Tracing-App auf ihrem Smartphone zu installieren: In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für gaben 56,1 Prozent der Frauen und Männer an, dass sie eine solche App freiwillig nutzen würden.

Mehr als jeder Dritte (36,1) antwortete dabei mit “Ja, auf jeden Fall”, jeder Fünfte (20,0 Prozent) mit “eher ja”.

Auch bei der Religionszugehörigkeit zeigen sich Unterschiede: Von den katholischen und evangelischen Christen sind jeweils mehr als 60 Prozent offen für die Corona-App, von Angehörigen anderer Religionen mit 40,6 Prozent deutlich weniger.

Konfessionslose liegen mit 53,9 Prozent knapp unter dem Durchschnitt.

💡 “Tracking vs.

Tracing”

!

Hinweis: Der Abschnitt “So funktioniert die App” wurde präzisiert und um die Information ergänzt, dass derzeit noch unklar ist, ob die Kontaktnachverfolgung bei Tracing-Apps zentralisiert oder dezentral erfolgen soll.

Sobald die ersten Tracing-Apps vorliegen, werden wir diesen Punkt nochmal eingehend beleuchten.

Sorgen bereitet Bundesbürgern mit Blick auf die App insbesondere, dass sie damit auch nach Corona potenziell überwacht werden könnten: 42,8 Prozent der Männer und Frauen sehen diese Gefahr.

Fast genauso viele (40,2 Prozent) befürchten (auch) einen unerlaubten Datenzugriff durch andere.

Die Nutzung der App wird freiwillig sein.

Je mehr Leute mitmachen, desto größer sind die Chancen, dass die Corona-Verbreitung eingedämmt werden kann.

Wichtig: Beim Tracing werden keine Bewegungsprofile erstellt.

Deshalb sind auch viele Datenschützer im Grundsatz von der Idee überzeugt.

Ob die Umsetzung unter Beachtung des Datenschutzes gelingt, wird sich allerdings erst zeigen, wenn die App verfügbar gemacht wird.

Das könnte noch im April passieren.

Zusätzliche Informationen zur Methodik sind auf Civey.

com und im Civey-Whitepaper zu finden.

Vor allem viele Senioren offen für Corona-App

AfD-Anhänger besonders skeptisch

Bayern ungefähr im Bundesschnitt

Größte Bedenken: Überwachung und Datenmissbrauch

So funktioniert die App

Kontakt-Nachverfolgung ohne Überwachung

Die Civey-Umfrage

Experten gehen davon aus, dass eine Tracing-App voraussichtlich im Lauf der Woche zur Verfügung stehen wird.

Sie soll zur Corona-Eindämmung analysieren, wen der Nutzer getroffen hat, um im Fall einer Infektion alle Kontaktpersonen benachrichtigen zu können.

Auch die politische Einstellung spielt offenbar eine Rolle: So würden sieben von zehn Unions-Anhängern (71,7 Prozent) die App nutzen, aber nur etwas mehr als jeder vierte AfD-Wähler (27,3 Prozent).

Sympathisanten der anderen Parteien liegen zwischen diesen beiden Polen: Bei SPD- und Grünen-Anhängern ist die Bereitschaft dabei tendenziell höher als im Bundesdurchschnitt (59,5 bzw.

62,4 Prozent), bei FDP- und Linkspartei-Wählern eher darunter (50,5 bzw.

46,2 Prozent).

Im Vergleich der Bundesländer ist die Bereitschaft mit mehr als 60 Prozent am höchsten in den norddeutschen Ländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen.

Dagegen liegt sie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen unter 50 Prozent.

Sachsen ist dabei das einzige Bundesland, in dem mehr Menschen mit einem Nein als mit einem Ja antworten.

Im Gegensatz dazu soll man durch Tracing lediglich nachvollziehen können, ob ein Kontakt mit einer anderen Person stattgefunden hat.

Dafür sind Standort-Daten oder andere persönliche Daten nicht unbedingt nötig.

Ein solcher Kontakt kann technisch z.

B.

mit Hilfe von Bluetooth-Technologie festgestellt werden.

Alle Teilnehmer haben unter anderem Daten wie Alter, Geschlecht und Wohnort angegeben und wurden registriert und verifiziert.

Civey korrigiert nach eigenen Angaben Verzerrungen durch ein mehrstufiges Gewichtungsverfahren.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wollen Experten und Politiker auch auf eine Smartphone-App setzen.

Eine klare Mehrheit der Bundesbürger würde diese App freiwillig installieren, wie eine -Umfrage ergab.

Viele Menschen äußern aber auch Bedenken.

Knapp jeder Dritte hat Bedenken wegen der Verletzung seiner Privatsphäre (32,8 Prozent) und/oder einer zu großen staatlichen Kontrolle (31,7 Prozent).

18,6 Prozent sind der Meinung, dass die App nicht zur Lösung beitragen wird, 15,6 Prozent halten die Anwendung für technisch nicht ausgereift.

4,6 Prozent besitzen nach eigenen Angaben kein Smartphone.

Lediglich ein Viertel der Deutschen (25,2 Prozent) gibt an, keine Bedenken wegen der Corona-App zu haben.

-Umfrage: 56 Prozent der Deutschen würden Corona-App nutzen

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