Telemedizin-Anbieter sehen sich durch Corona im Aufwind – Top Meldungen

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Fernbehandlung mittels Computer hat unbestreitbare Vorteile. Technik und Rechtsrahmen entwickeln sich, trotzdem dümpelt Telemedizin bislang eher vor sich hin. Von heute an treten bei der Abrechnung für Kassenpatienten Lockerungen in Kraft.

Mit dem Arzt nicht nur übers Telefon sprechen, sondern mit Sichtkontakt schildern, wie es einem geht – aber ohne das Risiko, sich selbst oder andere anzustecken: Videosprechstunden bieten nach Ansicht der Firmen, die entsprechende Angebote entwickelt haben, viele Vorteile.

Das Münchner Unternehmen Jameda, das vor allem für sein Arztbewertungsportal bekannt ist, berichtet, die Nachfrage nach Videosprechstunden, die Jameda ebenfalls vermittelt, sei innerhalb eines Monats um das Zehnfache gestiegen. Allerdings möchte Jameda keine absoluten Zahlen nennen, von welchem Niveau aus diese Steigerung stattgefunden hat.

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Bei der ebenfalls in München ansässigen Firma Teleclinic hat sich die Zahl der Patienten in Online-Sprechstunden nach eigenen Angaben innerhalb eines Monats verdoppelt, auf 8.000. Im Vergleich zur Gesamtzahl aller Arztkontakte in Deutschland von rund 80 Millionen monatlich ist das allerdings immer noch vergleichsweise niedrig.

Doch sämtliche Firmen, die Videosprechstunden vermitteln, sind sicher, dass sie in der Coronakrise wesentlich mehr Patienten von den Vorteilen ihrer Angebote überzeugen können.

Diese Vorteile sieht auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Gemeinsam mit den Krankenkassen hat sie Beschränkungen gelockert. Bislang durften Ärzte und Psychotherapeuten höchstens 20 Prozent aller Behandlungen als Videosprechstunde abrechnen. Im zweiten Quartal, das heute beginnt, fällt diese Begrenzung weg.

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Nachfrage nach Videosprechstunden stark gestiegen

Kassenärzte dürfen ab sofort mehr Videosprechstunden abrechnen

Telemedizin-Anbieter sehen sich durch Corona im Aufwind

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