Toter Coronavirus-Patient im Landkreis Heinsberg hatte eine Vorerkrankung

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Heinsberg – Bei dem im Kreis Heinsberg an den Folgen des Coronavirus verstorbenen Menschen handelt es sich Landrat Stephan Pusch zufolge um einen 78-jährigen Mann.

Der Patient habe sich am Freitag im Krankenhaus in Geilenkirchen mit Fieber und Husten gemeldet. Er habe “eine Vielzahl von Vorerkrankungen gehabt”, unter anderem Diabetes und Probleme mit dem Herzen, sagte Pusch. Am Montag gegen 14.00 Uhr sei er dann an Herzversagen gestorben.

Die ersten Erkrankungen mit dem Coronavirus waren in Nordrhein-Westfalen am 25. Februar bestätigt worden. Es handelte sich um eine Ehepaar aus Gangelt im Kreis Heinsberg. Das Paar hatte zuvor mit etwa 300 anderen Menschen eine Karnevalssitzung in seiner Heimatgemeinde besucht. In der Folge kamen immer mehr Menschen im Kreis Heinsberg in Quarantäne, Schulen und Kindergärten wurden geschlossen. In Deutschland sind 1112 Infektionen bestätigt, 484 davon in Nordrhein-Westfalen. Die beiden Todesfälle zeigten, dass “wir die Situation sehr ernst nehmen müssen”, betonte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Neben dem Mann in Heinsberg war eine 89-jährige Frau in Essen den Folgen der Erkrankung erlegen.

Der nun im Kreis Heinsberg verstorbene Mann hatte Pusch zufolge ebenfalls an einer Karnevalssitzung mit zahlreichen infizierten Menschen teilgenommen. Aktuell gebe es in dem Kreis 323 mit dem Coronavirus infizierte Menschen, 15 davon befänden sich in stationärer Behandlung.

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