UN-Behörde beschwert sich über verweigerten Zugang zu iranischen Atomanlagen

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Wien – Der UN-Überwachungsbehörde für das iranische Atomprogramm ist nach eigenen Angaben der Zugang zu Anlagen verwehrt worden.

“Iran hat der Behörde keinen Zutritt zu zwei Einrichtungen ermöglicht (…) und keinen ausreichenden Beitrag zur Klärung von Fragen über nicht angegebenes Nuklearmaterial und nukleare Aktivitäten geleistet”, heißt es in einem Bericht der Internationale Atomenergie Behörde (IAEA), der Reuters am Dienstag vorlag. Der Iran werde aufgefordert, sofort zur Kooperation zurückzukehren und Zugang zu gewähren. Das Land habe dagegen erklärt, man sehe keine Pflicht zu Informationen über Aktivitäten in der Vergangenheit.

Der Iran hatte 2015 mit den USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und Deutschland ein Abkommen geschlossen. Damit sollte sicher gestellt werden, dass das Land keine Atomwaffen entwickelt. Die UN sollte dies überwachen. Die USA hatten unter Präsident Donald Trump – anders als die übrigen Unterzeichner – das Abkommen jedoch als nichtig erklärt und Sanktionen gegen den Iran verhängt.

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