Wetter: Dürre Aussichten für Bayern – Top News

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Seit dieser Äußerung hat es keine nennenswerten Regenfälle mehr gegeben.

Die Zahlen lassen aufhorchen: Das aktuelle Niederschlagsdefizit seit Beginn des sogenannten meteorologischen Frühlings (1.

März) beziffert sich auf rund 50 Liter pro Quadratmeter in Bayern.

Mehr als 90 Prozent aller Flüsse führen Niedrigwasser, die Grundwasserfüllungen sind zu 60 bis 80 Prozent defizitär.

Ein weiteres Problem: Nennenswerte, also ergiebige und flächenhafte Regenfälle sind auch in den nächsten sieben bis zehn Tagen nicht zu erwarten.

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Industrien mit hohem Wasserverbrauch (besonders Stromerzeugung und Kraftwerkskühlung) müssten ihre Produktion unter Umständen herunterfahren.

Die Flussschifffahrt käme teilweise zum Erliegen, weil die ausgetrockneten Flüsse den Schiffen zu wenig Tiefgang bieten.

Die Waldbrandgefahr ist bereits jetzt groß.

Außerdem haben Schädlinge wie der Borkenkäfer bei den unter Trockenstress stehenden Bäumen leichtes Spiel.

Eine anhaltende Dürre kann laut Sachweh viele negative Folgen haben.

In der Landwirtschaft könnte es zu hohen Ertrags- und Qualitätseinbußen kommen, bis hin zu Ernteausfällen.

Denn bei manchen Nutzpflanzen wäre der nötige Bewässerungsaufwand nicht mehr zu stemmen, und der Wasserverbrauch müsste in Dürrezeiten ohnehin eingeschränkt werden.

Die Trockenheit im Freistaat nimmt zu.

BR-Wetterexperte Michael Sachweh sieht keine Entspannung der Lage, im Gegenteil: In den nächsten Tagen werden keine nennenswerten Regenfälle erwartet.

Für die Wälder und Äcker könnte das fatale Folgen haben.

Schon Mitte März hatte BR-Wetterexperte Michael Sachweh auf die Gefahren eines weiteren Dürrejahres hingewiesen.

“Sollte sich die Trockenheit der vergangenen Jahre in diesem Jahr wiederholen, dann steuern wir, so fürchte ich, auf eine Dürre in Bayern zu, wo eine vermehrte Bewässerung oder behördliche Appelle an einen verantwortungsvollen Umgang mit unserem Wasser nicht mehr ausreichen.

Im schlimmsten Fall werden nicht nur Industrie und Landwirtschaft, sondern auch jedem Einzelnen von uns das Wasser rationiert.

!

Die Dürregefahr zeichnet sich laut Sachweh nun immer deutlicher ab.

Besonders die derzeitige Wetterlage – ungetrübter Sonnenschein, Wärme, sehr trockene Luft, lebhafter Wind – entziehe der Natur durch massive Verdunstung enorm viel Wasser und wirke “wie ein Brandbeschleuniger” mit Blick auf die drohende Dürre.

Und das zu einer Zeit, in der die Natur das Wasser für das Wachstum der Pflanzen so dringend benötigt wie zu keiner anderen Jahreszeit.

(Die Entwicklung der Dürre in Bayern können Sie hier nachvollziehen.

)

Flüsse führen Niedrigwasser, keine Regenfälle erwartet

Wetterlage verstärkt Dürre in Bayern

Fatale Folgen: Waldbrandgefahr und Ernteeinbußen

Die Trockenheit im Freistaat nimmt zu.

BR-Wetterexperte Michael Sachweh sieht keine Entspannung der Lage, im Gegenteil: In den nächsten Tagen werden keine nennenswerten Regenfälle erwartet.

Für die Wälder und Äcker könnte das fatale Folgen haben.

Wetter: Dürre Aussichten für Bayern

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