Achtsamkeits-Tipps gegen die alltägliche Monotonie – Gesundheit

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Als ersten Tipp rät Dr.

Tran, sich zu Hause einmal in Ruhe zwischen all unseren Erinnerungsstücken umzusehen:

Doch zum Glück können Sie selbst etwas dagegen tun, wenn Ihnen langsam aber sicher „die Decke auf den Kopf fällt“: Dr.

Stella Tran, Expertin für klinische Neuropsychologie, verrät uns in einem Artikel der Mayo Clinic vier Tipps, mit denen wir frischen Wind in den Lockdown-Alltag bringen.

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Es gibt immer mal wieder Phasen, in denen uns der Alltag grau und eintönig erscheint.

Abwechslung und Abenteuer? Fehlanzeige.

Das gilt für viele von uns ganz besonders während der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.

War das Sofa im stressigen Alltag vor der Krise häufig unser Sehnsuchtsort, haben die meisten von uns es inzwischen gründlich satt, so viel Zeit in den eigenen vier Wänden zu verbringen.

Das Alltägliche mit neuen Augen sehen

„Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um ein Objekt aus Ihrer Vergangenheit zu identifizieren und zu würdigen.

Haben Sie ein Erbstück von einem Elternteil? Haben Sie eine Zeichnung von einem Enkelkind? Haben Sie eine Reihe von Porträts auf Ihrem Kamin, an denen Sie normalerweise unbemerkt vorbeigehen?“

Suchen Sie sich einen Gegenstand aus und erinnern Sie sich an seine Geschichte.

Dr.

Tran empfiehlt, die Erinnerung anschließend mit einem anderen Menschen zu teilen, persönlich oder während eines (Video-)Telefonats, und diesen Menschen ebenfalls nach einer Erinnerung zu fragen, die mit einem Gegenstand verknüpft ist.

Einer der vielen Vorteile des Achtsamkeitstrainings ist es, dass es sich wunderbar in den Alltag einbauen lässt.

Denn theoretisch können wir jede Tätigkeit zum Üben nutzen, im Moment zu bleiben, indem wir uns einfach voll und ganz auf diesen Vorgang konzentrieren.

Das gilt zum Beispiel fürs Zähneputzen, Duschen, Kochen oder Putzen.

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Betrachten Sie Ihr Zuhause als Museum

Deshalb rät Dr.

Stella Tran, sich eine dieser Alltagstätigkeiten auszusuchen, die Sie ab sofort jedes Mal vollkommen bewusst durchführen wollen, zum Beispiel den Abwasch: „Geschirrspülen ist eine großartige Aktivität, um Achtsamkeit zu kultivieren, denn es ist eine multisensorische Erfahrung, und sie wird normalerweise mit Autopilot durchgeführt.

Wenn Sie etwa den Abwasch wählen, konzentrieren Sie sich dabei auf Ihre Sinne: Wie riecht das Spülmittel, wie fühlt sich das Wasser auf der Haut an, welche Temperatur hat es? Gibt es Geräusche dabei? Wie sieht das Geschirr aus, das Sie gerade abwaschen? Welche Farbe hat es, ist die Oberfläche glatt oder rau?

Was bedeutet es, eine Tätigkeit vollkommen bewusst durchzuführen? Versuchen Sie, aus dem „Autopilot-Modus“ auszusteigen.

Nehmen Sie jeden einzelnen Schritt des Vorgangs wahr, als würden Sie etwas zum allerersten Mal tun.

Alltagstätigkeiten auf diese Weise zu erledigen, führt dazu, dass wir sie wieder bewusst wahrnehmen und im besten Fall neue, interessante Aspekte daran entdecken.

Außerdem kann Achtsamkeit Stress reduzieren und damit das Risiko für gesundheitliche Probleme wie Bluthochdruck senken.

Als vierten und letzten Tipp, um den Alltag während der Corona-Krise achtsamer zu gestalten, nennt die Expertin die Einschränkung des Nachrichtenkonsums.

Es sei zwar wichtig, sich regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen, allerdings solle man darauf achten, wo und zu welcher Zeit man dies tut.

Permanentes Konsumieren von Nachrichten über die Pandemie könne für einige Menschen Stress bedeuten.

Konkret rät Dr.

Tran Folgendes: „Sehen Sie morgens und/oder nachmittags eine halbe Stunde lang Nachrichten, und sparen Sie sich dann die Nächte zum Lesen oder für andere entspannende Aktivitäten auf.

Erwägen Sie die Einrichtung einer stressfreien Zone (wie zum Beispiel das Schlafzimmer) und vermeiden Sie es, in diesen Räumen Nachrichten zu konsumieren.

So lässt sich die Routine durchbrechen und man nimmt sein Zuhause aus einer anderen Perspektive wahr.

Dr.

Stella Tran empfiehlt sowohl Singles als auch Paaren, öfter mal einen romantischen Abend zu Hause einzuplanen: „Verwandeln Sie Ihr Esszimmer, indem Sie stimmungsvolles Licht einschalten, das besondere Geschirr herausholen, entspannende Musik spielen oder ein neues Rezept ausprobieren.

Vielleicht möchten Sie auch die Hausschuhe ausziehen!“

Tekk.tv Gesundheit 

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