Arbeitsmarktforscher: Lockerungen kämen jetzt zu früh – Top Meldungen

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Der Regensburger Wissenschaftler und Arbeitsmarktforscher Enzo Weber hat zusammen mit Kollegen festgestellt, dass die strikten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erste Erfolge zeigen. Eine Lockerung hält er aber noch für verfrüht.

Die Regelungen, mit denen in Bayern und bundesweit soziale Kontakte zwischen Menschen und damit auch eine schnelle weitere Ausbreitung des Coronavirus erreicht werden sollen, haben nach Einschätzung des Regensburger Arbeitsmarkt- und Berufsforschers Enzo Weber erste positive Auswirkungen.

Schon vergangene Woche hatte er zusammen mit Kollegen festgestellt, dass die Eindämmungsmaßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen den Fortgang der Epidemie verlangsamt haben. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk nannte er konkrete Zahlen:

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Dies sei ein deutlicher Effekt, so Weber. Allerdings seien die Zahlen noch so hoch, dass man nicht von einer Entwarnung sprechen könne.

Eine Lockerung der der Regelungen zum jetzigen Zeitpunkt hält Weber für “eindeutig zu früh”. Allerdings betonte der Arbeitsmarktforscher, dass er die Debatte um Lockerungen für richtig hält. Man könne nicht erst kurz vorher “Hals über Kopf” damit beginnen, sondern müsse sich Gedanken darüber machen, wie genau man das anstellen wolle.

Positiv bewertete Weber im BR-Interview die bisherigen Maßnahmen, um Arbeitsplätze zu sichern – wie Kurzarbeit und Liquiditätshilfen für Betriebe. Sorgen mache ihm aber, dass vermutlich die sonst üblichen Neueinstellungen einbrechen werden. Dann könnte auch der Arbeitsmarkt wegsacken. Auch hier sei deshalb ein Rettungsschirm nötig, der Neueinstellungen unterstützt.

Zahlen belegen Verlangsamung

Warnungen vor zu frühen Lockerungen

Lob für bisherige Maßnahmen zum Joberhalt

Arbeitsmarktforscher: Lockerungen kämen jetzt zu früh

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