Auf die Corona-Pandemie folgt die Weltwirtschaftskrise – Gesundheit

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Der IWF verkündet, dass derzeit weltweit große Unsicherheiten herrschen.

Vieles hänge von der Epidemiologie des Virus, der Wirksamkeit von Eindämmungsmaßnahmen und der Entwicklung von Therapeutika und Impfstoffen ab.

Das seien schwer vorhersehbare Faktoren.

In vielen Ländern treten neben der Gesundheitskrise auch Finanzkrisen auf, die einen Einbruch der Rohstoffpreise nach sich ziehen und so weitere komplexe Wechselwirkungen hervorrufen.

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Der IWF rechnet im Laufe des Jahres 2020 mit der größten Rezession seit rund 100 Jahren.

Die Abriegelung der Länder ziehe große Einschränkungen bei internationalen Aktivitäten nach sich.

Der IWF prognostiziert in einer aktuellen Einschätzung, dass das weltweite Wachstum im Jahr 2020 um drei Prozentpunkte fallen wird.

Aufgrund der jüngsten Entwicklung der Corona-Pandemie rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit der schwersten globalen Rezession seit rund hundert Jahren.

Die Wirtschaftsleistung der Welt könnte um drei Prozent sinken.

Im Januar 2020 prognostizierte der IWF noch ein weltweites Wachstum von 3,3 Prozent.

Das ergibt eine Abweichung von über sechs Prozent innerhalb von drei Monaten.

Im zweiten Quartal 2020 wird der Höhepunkt erwartet

Wirtschaftliche Folgen der Corona-Pandemie

Der IWF geht von der Annahme aus, dass die Pandemie im zweiten Quartal 2020 ihren Höhepunkt erreichen wird und in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 abklingt.

Unter dieser Voraussetzung würde das Weltwirtschaftswachstum gegenüber der Prognose im Januar 2020 um 6,3 Prozentpunkte sinken.

Der so bezeichnete „Great Lockdown“ sei somit die größte Rezession seit der „Großen Depression“ in den 1930er Jahren und weitaus schlimmer als die Weltfinanzkrise aus dem Jahr 2007/2008.

Der gesamte Verlust, der durch die Pandemie entsteht, wird auf rund neun Billionen Dollar geschätzt – was ungefähr den addierten Bruttoinlandsprodukten der Volkswirtschaften Deutschland und Japan entspricht.

Wenn es die Regierungen der Länder schaffen, weitreichende Firmenpleiten und Arbeitsplatzverluste zu verhindern, geht der IWF davon aus, dass im Jahr 2021 das globale Wachstum wieder um 5,8 Prozent steigen wird.

Gründe für die instabile Situation

Der IWF betont, dass kein Land der Welt von dieser globalen Krise verschont bleiben wird.

Vor allem Schwellen- und Entwicklungsländer sowie Länder, deren Wachstum auf den Tourismus angewiesen sind, werden eine besonders große Störung erleben.

Für Deutschland rechnet der IWF mit einer Schrumpfung um sieben Prozent, in Italien sogar um 9,1 Prozent.

Insgesamt prognostiziert der IWF für Europa ein Rückgang um 7,5 Prozent.

Für die größte Volkswirtschaft der Welt, die USA, sagt das IWF einen Rückgang des Bruttoninlandsproduktes um 5,9 Prozent voraus.

Grund für den rasanten Anstieg der Rezessionsgefahr seien der Einbruch der Aktienmärkte, eingetrübte Stimmungsindikatoren, eine sinkende Zahl an offenen Arbeitsstellen und der Rückgang von Aufträgen aus dem Ausland.

(vb)

„Wenn alles gut geht, könnte zum Jahresende eine wirtschaftliche Erholung einsetzen“, betont Dullien.

Voraussetzung sei aber, dass es gelingt, ab Anfang Mai die Kontaktbeschränkungen ohne gravierende Rückfälle zu lockern.

Zudem sei es wichtig, die Kaufkraft der Beschäftigten so gut wie möglich zu sichern.

Außerdem sollte der Staat mit einem Konjunkturprogramm unterstützen.

Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) meldet nun auch die „Alarmstufe rot“.

Die Rezessionsgefahr des IMK-Konjunkturindikators stieg auf fast 80 Prozent und signalisiert so eine hohe Wahrscheinlichkeit auf eine Rezession.

„Die deutsche Wirtschaft wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Frühjahrs- und im Sommerquartal schrumpfen“, erläutert Professor Dr.

Sebastian Dullien, der Wissenschaftliche Direktor des IMK.

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